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Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

Esther StoschKerzeStille. Inne halten.

Zum Ende des Kirchenjahrs rückt in der Kirche die Frage nach den letzten Dingen in den Mittelpunkt: der Tod und das ewige Leben. Dadurch wird vor Augen geführt, dass menschliches Leben zwar endlich ist, aber bei Gott ewig aufgehoben bleibt. Der feste Termin für den Toten- oder Ewigkeitssonntag ist aber eine überraschend neue Erfindung. 

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Totensonntag in der so genannten „Altpreussischen Union“ der protestantischen Kirchen in Deutschland von der Obrigkeit angeordnet. Hintergrund waren damals vor allem seelsorgerliche und politische Gründe: Der Toten der Befreiungskriege sollte auch kirchlich gedacht werden.

Der Totensonntag wird seitdem – in den deutschen Kirchen – am letzten Sonntag im Kirchenjahr gefeiert, bevor es mit dem ersten Advent neu beginnt. 

Die verschiedenen Benennungen dieses Sonntags – “Totensonntag“, “Ewigkeitssonntag“, „Sonntag vom Jüngsten Gericht“ oder sogar „Vom Jüngsten- Gericht-Tag“ – zeigen, wie schwer sich die evangelische Christenheit sich bis heute mit diesem Tag tut.

© Multimediaredaktion ekhn.de

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Was auch geschehen mag,
welcher Virus die Welt in Schrecken versetzt
oder welche selbstverschuldeten Emissionen unsere Schöpfung
und ihr Klima in die Knie zwingen,
welche Berge im übertragenen Sinne auch umfallen,
Gott hat versprochen „meine Gnade soll niemals von dir weichen
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen.“

(Anke Leuthold zu Jesaja 54,10)

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