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Botschaft zu Pfingsten

„Kirche muss Hoffnung auf Veränderung predigen“

EKHN/DeschKirchenpräsident Jung predigt in der Heilig-Geist-Kirche in Frankfurt am Main

In seiner Pfingstbotschaft ruft der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung dazu auf, der „verändernde Kraft des Heiligen Geistes“ zu vertrauen. Genau dies zu predigen, sei auch Aufgabe der Kirche.

Darmstadt / Leipzig, 7. Juni 2014. In seiner Botschaft zu Pfingsten hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, dazu aufgerufen, auf die „verändernde Kraft des Heiligen Geistes“ zu vertrauen. Das Pfingstfest verweise darauf, dass Gottes Geist Menschen bewegen könne und in der Lage sei, „sie zum Guten zu verändern“, sagte Jung laut Mitteilung vom Freitag. Es sei Aufgabe der Kirche „öffentlich von diesem Glauben zu reden“. Sie verkündige damit die biblische Botschaft, dass Gott durch die Geschichte hindurch an den Menschen festhalte. „Die Kirche hat der Welt Hoffnung auf Veränderung zu predigen“, so der Kirchenpräsident.

Verändernde Kraft von Gottes Geist erkennen

Jung erinnerte auch an die Proteste in der ehemaligen DDR vor 25 Jahren, die zum Fall der Mauer führten. Sie hätten ihren Ausgang vor allem in Kirchen genommen. Das Vertrauen auf die verändernde Kraft sei auch heute wichtig, da Menschen immer wieder von Misstrauen, Hass und Gewalt bestimmt werden und in Unrecht verstrickt seien. Als Beispiel nannte Jung „Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrinken und Bauern in Bangladesch, denen der Klimawandel das Land raubt“. Hier sei Umkehr nötig. Bereits die Pfingstbotschaft der Apostel habe zur Umkehr im Vertrauen auf Vergebung von Schuld und die verändernde Kraft des Heiligen Geistes aufgerufen.

Kirchenpräsident predigt Pfingstmontag in Leipzig

Am Pfingstmontag (9. Juni) ist Kirchenpräsident Volker Jung in der Leipziger Nikolaikirche im Universitätsgottesdienst um 11.15 Uhr mit dem Thema „Der Welt Hoffnung predigen“ zu Gast. Seit 1409 hält die Universität Leipzig regelmäßig an jedem Sonntag Gottesdienst. Es predigen dort in der Regel Professorinnen und Professoren sowie ordinierte Dozenten der Theologischen Fakultät, aber auch Gäste.

Hintergrund Pfingsten

An Pfingsten erinnern Christinnen und Christen an die besondere Bedeutung des Heiligen Geistes. Der biblischen Überlieferung nach sandte Gott 50 Tage nach Ostern seinen Geist zu den Menschen. Das Ereignis gilt auch als Ursprung der Kirche. Der Begriff Pfingsten geht auf die griechische Bezeichnung „der Fünfzigste“ (pentekoste) zurück, was auf die Zeit des Festes nach Ostern anspielt.

 

 

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Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Lukas 12, 48

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/ekely

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