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Botschaft des Kirchenpräsidenten

Pfingsten in Coronazeiten: Gottes Geist bringt Menschen zusammen

EKHN/NeetzJung predigt auf der KanzelKirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung

Botschaft von Kirchenpräsident Volker Jung zum Pfingstfest 2020 als kompakte Pressemitteilung: Warum die Pfingterzählung auch in der Coronakrise Trost geben kann.

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat angemahnt, auch die weltweiten Folgen der Coronakrise deutlicher in den Blick zu nehmen als bisher. In seiner Pfingstbotschaft, die am Freitag (20. Mai) auf der Internetseite der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (www.ekhn.de) erschien, schreibt er, dass angesichts der Herausforderungen bei uns oft vergessen werde, dass die Pandemie Menschen weltweit betreffe. Jung: „In vielen Ländern sind es oft wieder einmal die Ärmsten, die besonders betroffen sind. Mich stärkt zurzeit deshalb auch, wenn ich spüre, wie Christinnen und Christen weltweit miteinander verbunden sind und wie sie sich besonders um diejenigen mühen, die besondere Hilfe brauchen.“ Für Jung sei das auch ein Zeichen dafür, dass Gottes Geist bis heute „in uns und unter uns wirkt“. An Pfingsten steht traditionell die Beschäftigung mit Gottes Geist im Mittelpunkt, der im Glauben der Christinen und Christen alle Menschen miteinander verbindet.

Doch auch hierzulande bleiben Menschen nach Ansicht des Kirchenpräsidenten weiter durch den Umgang mit dem Coronavirus sehr herausgefordert. Jung: „Wir erleben gerade eine so schwierige Zeit. Viele sehnen sich nach dem normalen Leben, in dem Kinder wieder in Kindergärten und Schulen gehen können und ihre Omas und Opas besuchen können. Ein Leben, in dem Menschen sich treffen können – in kleinen und großen Gruppen und sich endlich einmal wieder ohne Angst vor Ansteckung in die Armen nehmen können. Noch ist das alles nicht möglich. Es ist weiter Vorsicht geboten. Dazu brauchen wir gute Nerven und viel innere Kraft.“

Nach Worten Jungs könne gegenwärtig der Blick auf die biblische Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte, Kapitel 2) helfen, mit der belastenden Situation für alle umzugehen. Jung: „Mich beeindruckt, dass mit dieser Erzählung so vieles beschrieben wird, was menschliches Leben ausmacht – mit Tiefen und Höhen, mit Enttäuschungen und Hoffnungen, mit Abstand und Nähe. Vor allem erzählt die Geschichte, dass Gott immer wieder neu zum Leben führt, verschlossene Türen öffnet, Menschen stärkt, begeistert und zusammenbringt.“

Hintergrund Pfingsten

An Pfingsten erinnern Christinnen und Christen an die besondere Bedeutung des Heiligen Geistes. Der Begriff Pfingsten geht dabei auf die griechische Bezeichnung „der Fünfzigste“ (pentekoste) zurück, was auf die Zeit des Festes nach Ostern anspielt. Der biblischen Überlieferung nach sandte Gott 50 Tage nach Ostern seinen Geist zu den Menschen. Sie konnten sich daraufhin sogar über Sprachgrenzen hinweg verständigen und spürten eine neue Gemeinschaft. In Erinnerung an die in der Bibel (Apostelgeschichte, Kapitel 2) geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes gilt Pfingsten auch als Ursprung der Kirche.

Die Andacht ist hier vollständig im Internet abrufbar
https://www.ekhn.de/glaube/kirchenjahr/pfingsten/pfingst-berichte/detailspfingsten/news/pfingsten-2020-durchgeschuettelt-aufgefangen-begeistert-1.html

 Auswahl von Gottesdiensten an Pfingsten  im Grünen
Viele Gemeinden nutzen die Gelegenheit an Pfingsten, im Freien und mit Schutzkonzepten wieder vermehrt öffentliche Gottesdienste zu feiern. Eine Auswahl ist hier zusammengestellt:
https://www.ekhn.de/glaube/gottesdienst/gottesdienste-im-gruenen.html

 

 

 

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