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Auf Weihnachten einstimmen - mit Meditationen

Bildquelle: gettyimages, Franz SchallmeinerChristroseDie Christrose blüht zur Winterzeit - also in der Jahreszeit, in der Christinnen und Christen an Weihnachten die Geburt Jesu feiern

Meditation über das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“

Vor und auch während der Weihnachtsfeiertage kann es hektisch werden: die Vorbereitungen, Wünsche, plötzliche Planänderungen – all das ruft nach Aufmerksamkeit. Doch es tut gut, sich Momente der Ruhe zu freizuräumen, um die Botschaft von Weihnachten in sich wirken zu lassen. Die Meditation von Pfarrerin Lisa Neuhaus aus dem Zentrum Verkündigung zu dem beliebten Weihnachtslied „Es ist ein Ros entsprungen“ eröffnet den Raum dafür. Denn in dem Lied wird uns ein Wunder vor Augen geführt: Mitten im Winter, mitten in Nacht und Dunkelheit, mitten in finsteren Zeiten blüht eine Blume auf. Das Lied regt dazu an, das genau ansehen und bestaunen. Um sich diesem Wunder zu öffnen, bieten wir hier den Meditationstext und die Aufnahme des Lieds an. Gerne können Sie dazu Kerzen anzünden. Übrigens: Diese Blume blüht tatsächlich mitten im Winter: die Christrose. Deshalb soll sich ihr Name auch von Jesus Christus ableiten, dessen Geburtstag Christinnen und Christen in dieser Jahreszeit feiern.

Meditative Gedanken: Fünf Schritte der Besinnung

Kurz vor Weihnachten stehen noch Klassenarbeiten an, dann gibt es auch noch Zoff zu Hause. Die Vorweihnachtszeit, aber auch die Weihnachtsfeiertage können für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, zur Herausforderung werden. Deshalb hat sich Laura Gleichmann von der Arbeitsstelle für den Jugendkirchentag Zeit genommen und „Fünf Schritte der Besinnung“ zusammengestellt. 

Weihnachten. Da ist immer so viel zu tun. Die Tage sind übervoll. Dabei ist jetzt die Zeit, in der man sich besinnen möchte - auf seine Familie, auf seine Freunde und auch auf sich selbst, denn man ist es doch eigentlich auch wert. Dabei können fünf Schritte helfen:

Öffne dich für Dialoge. In der Weihnachtszeit brechen oft Konflikte aus. Gerade weil sich alle nach Harmonie sehnen. Jetzt ist die richtige Zeit für Dialoge: Erlaube Konflikten da zu sein, denn sie sind da. Strebe nach Versöhnung, denn das wünschen sich eigentlich alle. Nimm alle Argumente und Gefühle sorgsam wahr – auch deine eigenen. Vielleicht seid ihr euch am Ende nur einig darüber uneinig zu sein.

Öffne dich für Gerechtigkeit. Die Weihnachtszeit macht bewusst, wie ungerecht vieles verteilt ist. Die einen haben viel, die anderen genug und wieder andere haben zu wenig. Jetzt ist die richtige Zeit für mehr Gerechtigkeit. Mach dir dafür bewusst, was du brauchst, was du hast und was du geben kannst. Erlebe, wie schön es ist zu teilen und anderen etwas von dem zu geben, was sie benötigen. Dann tue es.

Öffne dich für Frieden. Das klingt leichter als es ist. Oft mangelt es daran bereits im eigenen Heim. Manchmal lebt man sogar im Unfrieden mit sich selbst. Jetzt ist die richtige Zeit für mehr Frieden. Mach dir bewusst, was du an dir magst. Sage anderen, was du an ihnen schätzt. Sie sind, wie du, Kinder Gottes. Baue Verständnisbrücken, wo andere sich streiten. Streite nicht um zu gewinnen, sondern für eine gute Lösung.

Öffne dich für Schöpfung. Sie ist wunderbar und vielfältig. Und du bist ein Teil von ihr. Jetzt ist die richtige Zeit, achtsam für die Schöpfung zu sein. Entdecke darin etwas Neues und freue dich daran. Danke Gott für diesen Reichtum.

Öffne dich für Kulturen. Gerade die Weihnachtszeit ist voller Bräuche, ein Stück eigener Kultur. Sei neugierig, versuche sie zu verstehen, gerade wenn du sie nicht magst. Das gilt auch für andere Kulturen. Wandle Vorurteile in Verstehen um. Dafür ist jetzt die richtige Zeit, denn Christus ist geboren, Heiland für Menschen aller Sprachen und Kulturen.

Laura Gleichmann, Arbeitsstelle Jugendkirchentag der EKHN

 

 

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Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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