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Europawahl 2014: Kroatien

Karsten FinkKroatien

Kroatien gehört seit dem 1. Juli 2013 zur Europäischen Union und ist somit das neueste Mitglied, besitzt aber noch eine eigene Währung namens Kuna und gehört auch nicht zum Schengen-Raum. Letzteres soll sich allerdings 2015 ändern, und auch die Einführung des Euro wird vom Mittelmeerstaat angestrebt. Kroatien ist eine parlamentarische Republik, in der Hauptstadt Zagreb leben knapp 780.000 Menschen.

Der Balkanstaat mit seinen 4,3 Millionen Einwohnern hat eine wechselvolle Geschichte: Es wurde teilweise von den Osmanen erobert, von den Österreichern annektiert, stand zeitweise unter französischer Herrschaft und war Teil Österreich-Ungarns. Im 20. Jahrhundert gehörte es zum ehemaligen Jugoslawien, das nach dem Zweiten Weltkrieg sozialistisch war. Kroatien hat sich zeitgleich mit Slowenien von Jugoslawien abgespalten. Im Juni 1991 waren sie die ersten Länder des Balkanbundes, die ihre Unabhängigkeit erklärten. Im Balkankrieg von 1991 bis 1995 spielte die religiöse Zugehörigkeit eine große Rolle, da sie faktisch auch die ethnische Zugehörigkeit definierte.  Heute gehören mit 86 Prozent die meisten Kroaten der römisch-katholischen Kirche an, nur etwa 0,3 Prozent sind evangelisch. Das sind etwa 35.000 Menschen.

Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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