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Europawahl 2014: Polen

Karsten FinkPolen

Polen ist am 1. Mai 2004 der EU beigetreten. Seit 2007 ist das Land Mitglied des Schengen-Raumes, gezahlt wird aber weiterhin in Zloty. Obwohl die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen seit den 1970er Jahren stetig besser werden, wirkt in dem Land die Erinnerung an die Schrecken der NS-Herrschaft noch immer nach. Heute gibt es zahlreiche regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeiten, hunderte Städtepartnerschaften und Kooperationen zwischen Bundesländern und Woiwodschaften.

Obwohl in Polen keine offizielle Statistik zur Religion geführt wird, gibt es in der Verfassung von 1997 religiöse Bezüge: „Wir, das Polnische Volk - alle Staatsbürger der Republik, sowohl diejenigen, die an Gott als die Quelle der Wahrheit, Gerechtigkeit, des Guten und des Schönen glauben, als auch diejenigen, die diesen Glauben nicht teilen, sondern diese universellen Werte aus anderen Quellen ableiten.“ Ein Großteil der Bevölkerung ist katholisch. Besonders hohes Ansehen besitzt in Polen der verstorbene Papst Johannes Paul II. 

Im Polnischen Ökumenischen Rat (PÖR) sind sieben Minderheitskirchen zusammengeschlossen. Die größte von ihnen ist die Orthodoxe Kirche. Die meisten protestantischen Anhänger hat die Evangelisch-Augsburgische Kirche mit rund 62.000 Anhängern. In Polen selbst leben rund 38,5 Millionen Menschen. Die EKHN unterhält zum PÖR und zur Evangelisch-Augsburgischen Kirche Partnerschaften. Direkte Beziehungen bestehen zur Diözese Breslau und zur Kirchengemeinde Goleszow. Zudem gibt es eine Auslandsgemeinde in Warschau.

Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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