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Hitzewelle

Bei Hitze helfen

pixabay.com/geraltHolzthermometer zeigt knapp 40 Grad Celsius an.Wenn es im Sommer tagelang über 30 Grad Celsius warm ist, leidet der Mensch unter der Hitze. Kühlende Maßnahmen sind angesagt.

Temperaturen über 30 Grad machen vielen Menschen zu schaffen. Besonders betroffen sind Kinder, alte und kranke Menschen. Aber wohnungslose Menschen, die sich selten zurückziehen können. Tipps fürs eigene Wohlbefinden, und was Passanten für Hitze-Betroffene tun können.

In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen in Hessen und Rheinland-Pfalz weiter steigen. Mensch und Natur sind gleichermaßen betroffen: Vor allem Kinder, ältere und kranke, aber auch wohnungslose Menschen.

Tipps für die heißen Tage

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rät allen Menschen viel zu trinken: „Durch das Schwitzen verlieren wir mehr Flüssigkeit als wir denken, sagt Gisela Prellwitz vom DRK-Hessen.

Daher sind ihre Tipps:

• Etwa drei Liter am Tag trinken

• Körperliche Anstrengung vermeiden

• Sonnenschutz auftragen und den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung schützen

• Leichte und helle Kleidung tragen

• Im Innenbereich auf trockene Luft achten, damit der Körper besser schwitzen kann und sich selbst kühlt.

Die hohen Temperaturen seien auch bei gesunden Menschen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Es drohen Sonnenstich, Hitzeerschöpfung oder Hitzschlag. Bei Hitze-Erkrankungen bittet das DRK darum, sofort den Notruf, die 112, zu wählen.

Wohnungslose sind besonders gefährdet

Stefan Gillich, Referent für Gefährdetenhilfe der Diakonie Hessen, betont, dass gerade Wohnungslose weniger Möglichkeiten haben, sich in schattigen Räumen aufzuhalten und sich so Abkühlung zu schaffen.

Die Diakonie biete beispielsweise mit Tagesaufenthalten Abhilfe. Hier gebe es die Möglichkeit für einige Stunden Ruhe zu finden oder die Wäsche zu waschen. „Die wohnungslosen Menschen müssen nur von dem Angebot wissen“, so Gillich. Auf den Webseiten der regionalen diakonischen Werke gebe es Informationen zu den Anlaufstellen. Als Beispiel nennt Gillich die Fachberatungsstelle Teestube „Konkret“ in der Darmstädter Alicenstraße.

Heilung des blinden Bartimäus als Leitbild

Für den Referenten ist die Heilung des blindgeborenen Bartimäus durch Jesus das Leitmotiv für sein Handeln: „Es geht darum die Menschen aktiv anzusprechen und zu fragen ‚Was kann ich Ihnen Gutes tun?‘“ Bei den aktuellen Temperaturen sei etwa eine Flasche Wasser ein hilfreiches Angebot. 

 

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Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Lukas 12, 48

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/ekely

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