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Strategiepapier

Diakonie Hessen fordert große Pflegereform

© Rolf Oeser / fundus.ekhn.de

Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen, Carsten Tag, hat die Pflegereformvorschläge von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kritisiert. „Der große Entwurf sieht anders aus“, sagte Tag am Dienstag in Frankfurt am Main. Die Vielzahl der kleineren Reformen schiebe die notwendige große Lösung nur hinaus.

Minister Spahn will die Höhe des Eigenanteils für die Pflege auf 700 Euro für längstens drei Jahre deckeln. Außerdem will er durchsetzen, dass alle Pflegekräfte zukünftig nach Tarif bezahlt werden. 2018 hätten nur 40 Prozent der Pflegeheime ihre Angestellten nach Tarif bezahlt, bei den ambulanten Pflegediensten seien es nur 26 Prozent gewesen. Nach Diakonie-Angaben ist die Höhe des Eigenanteils für die Pflege in jedem Bundesland unterschiedlich hoch. So liegt er etwa in Hessen bei 714 Euro.

Strategiepapier der Diakonie

Die Diakonie Hessen setze sich gemeinsam mit der Diakonie auf Bundesebene und dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege dafür ein, die Grenzen zwischen ambulanter, stationärer und teilstationärer Pflege sowie der Pflege durch Angehörige abzubauen, erläuterte Diakoniechef Tag. Außerdem müssten ein einheitliches Personalaufbaukonzept entwickelt, pflegende Angehörige und die Zivilgesellschaft gestärkt und die Kommunen an dieser Entwicklung beteiligt werden. In dem „Strategiepapier Altenarbeit und Pflege 2021 bis 2025“ seien die Grundzüge der notwendigen Reform beschrieben.

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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