Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Demokratie leben. Engagieren, damit es gut wird.

gettyimages/AnimafloraZwei in entgegengesetzte Richtung weisende Straßenschilder. Eines Richtung "Populismus" (durchgestrichen), das andere weist in Richtung "Demokratie"

Gute Bedingungen für ein chancenreiches Leben schaffen - und Vielfalt friedlich leben. Wie kann das gelingen? Gerade Konflikte im unmittelbaren Umfeld und in der Gesellschaft rufen dazu auf, die Gründe eines anderen Menschen kennen zu lernen. Dann können ganz neue Lösungsideen auftauchen, die einem festgefahrenen Blick oft versperrt bleiben. Dies gilt im Kleinen, in der Familie, aber auch in größeren Zusammenhängen wie die Gestaltung unserer Gesellschaft durch demokratische Prozesse.

Dabei bleibt es wichtig, immer wieder neu aufeinander zuzugehen, denn als Christen glauben wir, dass alle Menschen von Gott geliebt und angenommen sind. Dazu ermutigt der Bibelvers: „Liebe deinen Mitmenschen, denn er ist wie du.“ (Markus 12, 31)

Aktuelles:

Gegen Hass und Gewalt

19.06.2020 red

„Antisemitismus und Rassismus haben keinen Platz in dieser Stadt“

In Darmstadt wurde die Menora vor der Gedenkstätte Liberale Synagoge in der Nacht zum Dienstag schwer beschädigt. Die Mitglieder eines Bündnisses aus Kirchen und zivilgesellschaftlichen Gruppen äußern ihr Entsetzen. Die Initiative fordert Bürgerinnen und Bürger in einem Aufruf dazu auf, „einzuschreiten, wenn die Grenzen eines guten, friedlichen, respektvollen und demokratischen Miteinanders verletzt werden.“
Demo gegen rechts

16.06.2020 vr

Verunglimpfung von Holocaust-Opfern auf „Hygiene-Demos“ endlich verbieten

Bei den zurückliegenden sogenannten "Hygiene-Demos" trugen Teilnehmende vermehrt auch Symbole, die deutlich an die NS-Zeit anspielen. Die hessen-nassauische Kirche will, dass Städte und Kommunen hier viel stärker als bisher einschreiten.
Zitat: Eine Grenze ziehen wir dort, wo Personen für rassistische oder antisemitische Überzeugungen eintreten

05.06.2020 red

Kirchentag: Keine aktiv Mitwirkenden aus dem rechts orientierten Spektrum

Der Ökumenische Kirchentag will kritischen Positionen eine Stimme geben. Aber er zieht die Grenze „wo Personen für rassistische oder antisemitische Überzeugungen eintreten.“ Auch Parteimitglieder der AfD dürften deshalb nicht aktiv mitwirken.
Samuel Salzborn von der Justus-Liebig-Universität in Gießen.

24.02.2020 ste

"Antisemitismus" und "Rassismus" erklärt

Der Politologe Samuel Salzborn forscht an der Justus-Liebig-Universität in Gießen schwerpunktmäßig zu Antisemitismus. Im Gespräch mit Nils Sandrisser beleuchtet er, warum der Anteil der Antisemiten an der Bevölkerung so konstant bleibt, was der Unterschied zwischen Rassismus und Antisemitismus ist und wie sich Judenfeindlichkeit von legitimer Israelkritik unterscheiden lässt.
Harlekin beim Straßenkarneval.

21.02.2020 pwb

Fastnachtsveranstaltungen in Mainz werden nicht abgesagt

In Mainz werden die für die kommenden Tage geplanten Fastnachtsveranstaltungen trotz des Terroranschlags von Hanau wie geplant stattfinden. Für alle Verantwortlichen sei es nach dem fürchterlichen Verbrechen keine leichte Entscheidung gewesen, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag.
Menschen mit Plakat "Rassismus Tötet"

21.02.2020 epd/red

Mahnwachen für die Opfer der Morde in Hanau

In bundesweit über 50 Städten haben Menschen am Donnerstagabend bei Mahnwachen der Opfer der mutmaßlich rassistisch motivierten Morde in Hanau gedacht. Viele der Veranstaltungen fanden in Hessen statt.

20.02.2020 epd

Kirchenpräsident Volker Jung und Bischöfin Beate Hofmann erschüttert

Fassungslosigkeit nach der schrecklichen Gewalttat in Hanau: Offenbar aus fremdenfeindlichem Motiv erschoss ein Mann zehn Menschen und sich selbst. Die Kirchen vor Ort spenden Beistand.
Stoppt Rassismus

06.09.2019 red

Initiativen gegen Rechts in Hessen-Nassau

Wahlergebnisse, Studien und das ein oder andere Gespräch zeigen: rechtes Gedankengut erhält noch immer von beträchlichen Teilen der Bevölkerung Zustimmung. Mit dieser Entwicklung finden sich einige Engagierte nicht ab. Auch im Kirchengebiet der EKHN schließen sich Menschen zusammen, um Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

03.09.2019 aw

Schüler begegnen polnischen Auschwitz-Überlebenden

Der deutsche Überfall auf Polen jährt sich zum 80. Mal. Dabei macht es einen Unterschied, ob Jugendliche von den Folgen im Geschichtsbuch lesen oder polnischen Zeitzeugen begegnen. Ein persönliches Treffen ermöglicht eine zwischenmenschliche Nähe, die kein Film ersetzen kann. Jetzt haben Schülerinnen und Schüler drei Auschwitz-Überlebende kennen gelernt. Ermöglicht hat das der kürzlich in Warschau ausgezeichnete evangelische Verein „Zeichen der Hoffnung“.
Kleiner depressiver Junge sitzt allein auf dem Boden

02.09.2019 red

Kein Mensch wird als Rechtspopulist geboren

Die letzten Wahlergebnisse, aber auch Studien zeigen, dass rechtspopulistische Einstellungen auf dem Weg sind, sich zu etablieren. Was sind die Gründe der rechtsautoritäteren Welle? Gefühle von wirtschaftlicher Unsicherheit und Ungleichheit, der Druck der Globalisierung und die Kritik an einem links ausgerichteten Wertewandel sind beachtenswerte Ansätze. Für den Kinderarzt und Pädagogen Herbert Renz-Polster liegen die tieferen Ursachen in Erlebnissen der Kindheit.

Diese Seite:Download PDFDrucken

Veranstaltungstipps

Toleranz-Aktion der EKHN 2013

Lust auf mehr Verständnis füreinander. Das vermittelte die Aktion der EKHN „Toleranz-Üben üben“ im September 2013. Die Kirchenmitglieder hatten dazu einen Brief erhalten, zudem vermittelten Banner an Kirchtürmen, Veranstaltungen, aber auch eine Webseite die Botschaft.

„Toleranz-Üben üben“  

Test: Wie tolerant sind Sie?

Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

to top