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Demokratie leben. Engagieren, damit es gut wird.

gettyimages/AnimafloraZwei in entgegengesetzte Richtung weisende Straßenschilder. Eines Richtung "Populismus" (durchgestrichen), das andere weist in Richtung "Demokratie"

Gute Bedingungen für ein chancenreiches Leben schaffen - und Vielfalt friedlich leben. Wie kann das gelingen? Gerade Konflikte im unmittelbaren Umfeld und in der Gesellschaft rufen dazu auf, die Gründe eines anderen Menschen kennen zu lernen. Dann können ganz neue Lösungsideen auftauchen, die einem festgefahrenen Blick oft versperrt bleiben. Dies gilt im Kleinen, in der Familie, aber auch in größeren Zusammenhängen wie die Gestaltung unserer Gesellschaft durch demokratische Prozesse.

Dabei bleibt es wichtig, immer wieder neu aufeinander zuzugehen, denn als Christen glauben wir, dass alle Menschen von Gott geliebt und angenommen sind. Dazu ermutigt der Bibelvers: „Liebe deinen Mitmenschen, denn er ist wie du.“ (Markus 12, 31)

Aktuelles:

03.09.2019 aw

Schüler begegnen polnischen Auschwitz-Überlebenden

Der deutsche Überfall auf Polen jährt sich zum 80. Mal. Dabei macht es einen Unterschied, ob Jugendliche von den Folgen im Geschichtsbuch lesen oder polnischen Zeitzeugen begegnen. Ein persönliches Treffen ermöglicht eine zwischenmenschliche Nähe, die kein Film ersetzen kann. Jetzt haben Schülerinnen und Schüler drei Auschwitz-Überlebende kennen gelernt. Ermöglicht hat das der kürzlich in Warschau ausgezeichnete evangelische Verein „Zeichen der Hoffnung“.
Kleiner depressiver Junge sitzt allein auf dem Boden

02.09.2019 red

Kein Mensch wird als Rechtspopulist geboren

Die letzten Wahlergebnisse, aber auch Studien zeigen, dass rechtspopulistische Einstellungen auf dem Weg sind, sich zu etablieren. Was sind die Gründe der rechtsautoritäteren Welle? Gefühle von wirtschaftlicher Unsicherheit und Ungleichheit, der Druck der Globalisierung und die Kritik an einem links ausgerichteten Wertewandel sind beachtenswerte Ansätze. Für den Kinderarzt und Pädagogen Herbert Renz-Polster liegen die tieferen Ursachen in Erlebnissen der Kindheit.
Die stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf, Präses Dr. Ulrich Oelschläger und Kirchenpräsident Dr. Dr. h. c. Volker Jung (v.l.n.r.) werben für die Europawahl

25.05.2019 red

Evangelischer Wahlaufruf: „Für unsere Zukunft in Europa“

Sie ist ein Garant für den Frieden in Europa: die EU. Allein das ist es schon wert, sich für einen starken Staatenbund einzusetzen, sagt Hessen-Nassau jetzt mit seinen Partnerkirchen. Mit dem dringenden Appell, am 26. Mai wählen zu gehen, verbinden sie aber auch ein paar wichtige Ideen zur Reform der EU.
Wald im Spessart

24.05.2019 red

EU-Länder kooperieren beim Schutz der Schöpfung

Der Naturschutzbund (NABU) war der Auffassung, dass Hessen die Naturschutzgebiete nur unzureichend schützt. Der Verein legte Beschwerde bei der EU-Kommission ein und bekommt nun Recht. Das ist ein Beispiel, wie die EU den Naturschutz unterstützen kann.
Auch am 19. Mai haben die Omas gegen rechts und für Europa demonstriert

23.05.2019 epd

Widerstand statt Ruhestand: „Omas gegen rechts“

Sie sind alt, laut und haben ein Ziel: für die Demokratie kämpfen und gegen Fremdenhass auf die Straße gehen. In immer mehr Städten gründen sich „Omas gegen rechts“- Gruppen. Mitmachen können nicht nur Seniorinnen.
Grundgesetz

21.05.2019 red

Christliche Wurzeln im Grundgesetz

Dieser Text regelt grundlegend das Zusammenleben in Deutschland: das Grundgesetz. Am 23. Mai wurde es vor 70 Jahren verkündet – dieser Tag gilt auch als der Gründungstag der Bundesrepublik Deutschland. In der Verfassung der Deutschen sind auch christliche Spuren zu finden.

20.05.2019 red

„Zur Menschenwürde gehört das Wahlrecht dazu“

Am Wochenende geht Europa wählen. Erstmalig können auch 80.000 Menschen mit Behinderung ihre Stimme abgeben. Ein wichtiger Schritt, findet Pfarrer Christoph Wildfang.
Sprechblasen

14.05.2019 red

Ein lebenswerter Traum: #MeinEUropa

Mitten aus ihrem Alltag erzählen Bürgerinnen und Bürger unter dem Hashtag #meinEUropa, was sie an der EU schätzen. Mit der Aktion ermutigt das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, in den sozialen Medien eigene Europa-Erfahrungen zu posten und zu diskutieren.
Kartoffelknödel mit einer ganzen Pflaume gefüllt. Darüber gemahlener Mohn.

14.05.2019 red

Rezepte aus den europäischen Partnerkirchen

Am Europawahlsonntag ist Ihre Entscheidung gefragt. Und die fällt vielleicht nach einem köstlichen Gericht leichter. Die Rezepte dafür haben uns Vertreterinnen und Vertreter aus dem europäischen Partnerkirchen der EKHN geschickt.
Das Smartphone ist zum Symbol für die Digitalisierung des Lebens geworden

09.05.2019 red

Für Demokratie streiten – analog & digital

Die bevorstehende Europawahl bietet eine gute Gelegenheit zum Austausch über die Fragen: Welche demokratische Kultur möchten wir leben? Wie lässt sich auf Anfeindungen reagieren? Darüber lässt sich am 17. Mai diskutieren – vor Ort in der Evangelischen Akademie Frankfurt, aber auch von zu Hause oder vom Hotelzimmer aus. Eine digitale Anwendung macht es möglich.

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Veranstaltungstipps

Toleranz-Aktion der EKHN 2013

Lust auf mehr Verständnis füreinander. Das vermittelte die Aktion der EKHN „Toleranz-Üben üben“ im September 2013. Die Kirchenmitglieder hatten dazu einen Brief erhalten, zudem vermittelten Banner an Kirchtürmen, Veranstaltungen, aber auch eine Webseite die Botschaft.

„Toleranz-Üben üben“  

Test: Wie tolerant sind Sie?

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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