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Tag gegen Rassimus

Jung: Mit Respekt grassierenden Rassismus bekämpfen

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Am Internationalen Tag gegen Rassimus predigte Kirchepräsident Volker Jung beim zentralen Gottesdienst: Respekt ist die göttliche Waffe gegen jede menschliche Abwertung.

Bildergalerie

Volker Jung, EKHN-Kirchenpräsident beim Gottesdienst zum Antirassimus-Tag 2021 Aiman Maziek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland beim Gottesdeinst zum Antirassimus-Tag 2021 Daniel Neumann: Vorsitzender der Jüdischen Gemeinden in Hessen beim Antirassimus-Tag 2021 Dekanin Ultike Schmidt-Hesse im Gottesdienst zum Antirassimus-Tag 2021 in Darmstadt Gottesdienst zum Antirassimus-Tag 2021 in Darmstadt

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung dazu aufgerufen, „jeder Form von Menschenfeindlichkeit, die sich gegen Gruppen oder einzelne richtet, entschieden entgegenzutreten“. Um Rassismus zu verhindern sei es nötig, allen Menschen mit „Respekt, Anerkennung und Wertschätzung“ unabhängig von Herkunft, Glauben, Kultur oder persönlicher Veranlagung und Leistung zu begegnen, sagt er am Sonntag (21. März) in Darmstadt in einem online übertragenen Gottesdienst. Sich darauf zu besinnen, sei umso wichtiger in einer Zeit, in der „Hasstiraden und menschenverachtender Parolen, sich verschärft „gegen Juden, Muslime, Christen und Menschen guten Willens“ richteten.

Solidarität ohne Grenzen

Nach Worten Jungs hat das Grundgesetz zurecht den Satz oben angestellt „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Er habe seine Wurzeln auch in Glaubenstraditionen. Jung: „Alle Menschen sind geschaffen als Gottes Ebenbilder. Sie sind Gottes Kinder.“ Die biblische Botschaft weise damit auch auf die Kraft  jedesMenschen hin, „etwas ausrichten zu können“. Der Vorwand, angesichts einer bedrückenden Situation als Einzelner nichts bewegen zu können, gelte damit nicht. Jung: „Wir können uns über die Grenzen unserer Religionen stärken, indem wir uns klarmachen: Gottes Zuwendung zu uns ist grenzenlos, deshalb darf auch unsere Solidarität keine Grenzen kennen.“ Der Kirchenpräsident hatte seiner Predigt  einen Abschnitt aus der Bergpredigt Jesu zugrunde gelegt (Matthäus-Evangelium, Kapitel 5, Verse 1 bis 10). 

Online-Gottesdienst aus Darmstadt

Unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos.“ wurde der zentrale Gottesdienst der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ am Internationalen Tag gegen Rassismus am Sonntag in der Stadtkirche in Darmstadt gefeiert. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, und Daniel Neumann, Direktor des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, sprachen  vor der Feier Grußworte. Im Gottesdienst wirkten neben Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, unter anderem die Darmstädter Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse mit. Der Gottesdienst wurde live über den YouTube-Kanal des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt übertragen: https://youtu.be/G_CO9nMsDZ8

Über 1000 Veranstaltungen in den Wochen gegen Rassismus  

Der Gottesdienst ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021. Die zentralen religiösen Feiern finden  in diesem Jahr in Darmstadt statt. Bundesweit sind mehr als 1000 Veranstaltungen registriert, viele davon angesichts von Corona digital. Die Auftaktveranstaltung mit der Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung gegen Rassismus, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, und dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, als Hauptreferent war am vergangenen in einem digitalen Format.

Weitere Informationen auf der Website https://stiftung-gegen-rassismus.de/.

Zu den lokalen Veranstaltungen

 

 

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Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch:
Gottes Gabe ist es.

Epheser 2, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / issalina

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