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Holocaust-Gedenktag

Video: Jugendliche erinnern an den Holocaust

Jakob DettmarJugendliche erinnern an den Holocaust

„Wie wäre es, wenn mein Vater nach Auschwitz verschleppt würde?" Diese Frage haben sich Konfirmanden der Dreikönigsgemeinde in Frankfurt gestellt und einen Gedenkgottesdienst mitgestaltet. Der Grund: Vor 70 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.

Vor 70 Jahren nimmt eines der schrecklichsten Kapitel der deutschen Geschichte sein Ende: Das Konzentrationslager Auschwitz wird von russischen Soldaten eingenommen. 

Franziska von Halle hat dort ihren Vater verloren. Sie, ihre Mutter und ihre Geschwister wurden von den Nazis in Heime eingewiesen. Den Konfirmanden der Dreikönigsgemeinde hat Franziska von Halle von der Verfolgung erzählt, die sie als Kind erlebt hat.

Die Konfirmanden wirken in einem Gottesdienst mit, der zu Ehren derer gefeiert wird, die in Verbindung zur Dreikönigskirche standen und aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgt und ermordet wurden. 

Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die meist jüdischen Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes. Seit 1996 ist der 27. Januar ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Zum internationalen Gedenktag wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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