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FÄLLT AUS: Kritische Solidarität mit Israel?

Kurs-Nr.: , 16.12.2020, Darmstadt

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Infos

Termin 16. 12. 2020 19:00 – 21:00 Uhr

Ort Das Offene Haus, Rheinstr. 31, 64283 Darmstadt

Kosten frei, um Spenden wird gebeten

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Politik und Gesellschaft

Ein jüdisch-christliches Gespräch

Nach einer langen Geschichte der gegenseitigen Abgrenzung, der Verachtung und des Hasses hat sich nach der Shoa ein neues Verhältnis von Kirche und Judentum entwickelt, das von „Vertrauen und Zuversicht“ geprägt ist. Die vielfältigen Dialoge zwischen christlichen Kirchen und Vertreter*innen des Judentums haben reiche Früchte gezeigt, so dass man sich auf dem Weg zu einer „Partnerschaft zwischen Juden und Christen“ sieht (Erklärung orthodoxer Rabbiner). Auf dieser Basis gilt es auch, Klärungen im Verständnis des Landes und des Staates Israel herbeizuführen, denn im Judentum gehören unabdingbar Volk und Land zusammen. Welche Bedeutung haben das Land und der Staat Israel für Juden, welche für Christen? Gibt es einen Zusammenhang zur biblischen Landverheißung? Hat der Staat Israel theologisch gesprochen aus christlicher Sicht einen besonderen Stellenwert? Ist er als „Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk“ (Rheinische Synode 1980) zu verstehen? Oder ist Israel ein säkularer Staat wie jeder andere, dessen Politik gleichen kritischen Maßstäben unterliegt?

Diese und andere Fragen sollen in einem Gespräch zwischen Dr. Jutta Koslowski und Dr. Jehoschua Ahrens erörtert werden.

Dr. Jutta Koslowski, ev. Pfarrerin, Mitarbeiterin der Universität Mainz, lebt in Gnadenthal, geb. und aufgewachsen in Darmstadt, Studienabschlüsse in ev., kath. und orthodoxer Theologie, bearbeitet zurzeit das Habilitationsthema „Kirche und Israel – Versuche der Verhältnisbestimmung nach der Shoa“.

Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens, bis Ende 2019 Gemeinderabbiner in Darmstadt, Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz, Director Central Europe des Center for Jewish-Christian Understanding and Cooperation (JCUC), Initiator und Mitautor der Erklärung orthodoxer Rabbiner „Den Willen unseres Vaters im Himmel tun: Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen“ sowie Delegationsmitglied bei den Gesprächen orthodoxer Rabbiner mit Kardinal Koch und Papst em. Benedikt XVI. im Januar 2019.

Moderiert wird das Gespräch von Godehard Lehwark von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Um Anmeldung wird gebeten: winfried.kaendler@ekhn.de, 06151-1362430

Details

Veranst. Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit; Evang. Dekanat DA-Stadt

Telefon

Telefax Langtitel

E-Mail winfried.kaendler@ekhn.de

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Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Matthäusevangelium 6,9-13

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