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EKHN macht aus einem Spendeneuro jetzt drei

Mittel für Arbeitslosenfonds verdoppelt

Darmstadt, 28. Dezember 2009. Der Arbeitslosenfonds (ALF) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat in diesem Jahr 120.000 Euro eingenommen und bittet um weitere Spenden. Das teilte die stellvertretende Geschäftsführerin Petra Knötzele am Montag in Darmstadt mit. Sie zeigte sich überzeugt, dass der ALF seine Arbeit im nächsten Jahr ausweiten könne, da die EKHN jetzt für jeden eingegangenen Spendeuro zwei Euro dazu gebe. Bislang hatte sie jeweils einen dazugegeben. Gefördert würden zumeist Personen, die es besonders schwer haben eine Stelle zu finden, entweder weil sie nur wenige Jahre vor dem Ruhestand stehen oder jung und ohne Ausbildung sind. Ausschließlich reguläre, also versicherungspflichtige sowie tariflich entlohnte und zusätzliche Stellen würden mitfinanziert.

Bonifizierung der Spenden erhöht

Knötzele wies darauf hin, dass die Kirchensynode der EKHN im November zusammen mit dem Haushalt für das Jahr 2010 beschlossen habe, die eingegangenen Spenden des ALF nicht nur wie bisher zu verdoppeln sondern zu verdreifachen. Sie hoffe, dass dies einen zusätzlichen Anreiz für Spender schaffe. Da die Arbeit für den Fonds ehrenamtlich geschieht, entstünden keinerlei Verwaltungskosten.

Hintergrund 1: Der Arbeitslosenfonds

Der Arbeitslosenfonds wurde 1984 unter dem Eindruck andauernd hoher Arbeitslosenzahlen gegründet. Er hat seitdem mehr als 10 Millionen Euro erhalten und damit über 2000 Personen einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz mitfinanziert. Ausbildungsplätze finanziert der ALF bis zu 100 Prozent, Beschäftigungsverhältnisse anteilig. Dadurch sollen potenzielle Anstellungsträger motiviert werden, weitere Finanzierungsquellen zu finden. Deshalb, so schätzt die Geschäftsführung, sind durch die Arbeit des ALF insgesamt 50 Millionen Euro für Arbeitsplätze aufgebracht worden, also fünf mal so viel wie der ALF selber beisteuern konnte.

Als ein Beispiel nannte Knötzele Peter W. aus einem Ort im Taunus. Dem ehemaligen HARTZ-IV-Empfänger habe der ALF eine Aushilfstätigkeit in der Kirchengemeinde finanziert. Dort habe er sich bewähren können und konnte nun auf eine reguläre Stelle in einer örtlichen Firma wechseln.

Hintergrund 2: Weitere Förderung von Arbeitslosenprojekten

Neben dem ALF gibt die EKHN für Arbeitslosenprojekte 500.000 Euro Fördermittel pro Jahr an Hilfsprojekte für Arbeitslose wie das Wurzelwerk und den Verein Jugend und Erwachsenenhilfe in Groß-Umstadt, die Jugendwerkstätten in Gießen und Erbach, die Neue Arbeit und die Neuen Dienste im Vogelsberg sowie weitere kleinere, gemeindliche Initiativen. Das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN begleitet und koordiniert die Hilfe für Arbeitslose.

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Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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