Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Corona-Nothilfe des Gustav-Adolf-Werkes

Evangelische Kirchen und ihre Projekte weltweit unterstützen

GAWSyrische Flüchtlingskinder im LibanonSyrische Flüchtlingskinder im Libanon

Weltweit sind viele Menschen von den massiven wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen. Fast täglich erreichen das Gustav-Adolf-Werk Nachrichten aus seinen Partnerkirchen, die davon erzählen, wie die Pandemie den Alltag der Menschen dort verändert. Hier nur einige Beispiele.

GAWEine Flüchtlingschule der Evangelischen Kirche im LibanonEine Flüchtlingschule der Evangelischen Kirche im Libanon

Argentinien

In Argentinien wurde eine der strengsten Ausgangs sperren der Welt verhängt. Das bringt die vielen Menschen, die dort in Armenvierteln leben, in existenzielle Nöte: Sie können nicht arbeiten, werden aber nicht durch ein staatliches Sozialsystem aufgefangen. Das Eingesperrt sein auf engstem Raum produziert Spannungen. Kinder, die ohnehin benachteiligt sind, verlieren jeglichen Anschluss an Bildung und Teilhabe. Die Stiftung Hora de Obrar unterstützt und begleitet mehr als 1.000 arme Familien in der Pandemie. Pro Familie reichen im Durchschnitt schon 60 Euro im Monat, um ausreichend Lebensmittel und Hygieneartikel zu kaufen.

Rumänien

In Rumänien haben sich die evangelischen Pflegedienste auf die Pandemie eingestellt. Im reformierten Altenheim in Klausenburg/Cluj und im Pflegeheim der Evangelischen Kirche in Schweischer/Fiser arbeiten die Pflegekräfte im 14-tägigen Schichtsystem. In der Zeit zuhause sollen sie möglichst wenige Außenkontakte haben. Das wichtigste ist, die älteren Menschen vor Ansteckung zu schützen. Für nur 10 Euro kann ein Pflegeheim Schutzmasken für eine Kraft für eine Woche kaufen.

Libanon und Syrien

Der Libanon und Syrien sind Nachbarländer. Viele Syrer – mehr als eine Million – sind vor dem Krieg in ihrem Land in den Libanon geflohen. Die Hälfte der syrischen Flüchtlinge, die im Libanon leben, sind im schulpflichtigen Alter. Das libanesische Bildungssystem ist mit dieser Situation überfordert. Viele geflüchtete Kinder im Libanon haben nur beschränkten oder gar keinen Zugang zu Bildung. 2016 hat die Evangelische Kirche in Syrien und im Libanon die ersten Flüchtlingsschulen gegründet. Jetzt sind vier Flüchtlingsschulen im Libanon – in Tripoli, Miniara, Tyre und Qab Elias – dazugekommen, von denen 700-750 Kinder profitieren. Die Kinder werden mit Bussen aus den Flüchtlingslagern abgeholt, erhalten kostenloses Schulmaterial, eine Mahlzeit, Kleidung und medizinische Hilfe. Leider wird auch das Land Libanon momentan von verschiedenen Krisen geplagt: von einer politischen und einer wirtschaftlichen und von der Coronakrise. Die Explosion im Beirut Anfang August hat die Probleme weiter verschärft.

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) hilft weltweit evangelischen Minderheitenkirchen, ihren Glauben an Jesus Christus in Freiheit zu leben und diakonisch in ihrem Umfeld zu wirken. Das GAW unterstützt Projekte von Partnerkirchen. Es ermöglicht Begegnungen, bereichert das Glaubensleben und fördert Toleranz durch wechselseitiges Lernen.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie diese wichtige Arbeit des GAW und seiner evangelischen Partnerkirchen weltweit.

Spendenkonto: GAW Hessen-Nassau, Evangelische Bank, IBAN: DE04 5206 0410 0204 1125 71, BIC: GENODEF1EK1

Mehr zur Arbeit des GAW finden Sie unter www.gaw-ekhn.de.

Diese Seite:Download PDFDrucken

Jetzt in diesen Zeiten.
Wo Ungewissheit uns umtreibt.
Vor dem Virus, das sich ausbreitet.
Oh Gott,
wir wollen daran denken,
dass du von Urzeiten her –
deine Hand über uns hältst.

(nach Doris Joachim)

to top