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Kirche und Diakonie würdigen Gründer Pfarrer Jürgen Micksch

Lipsch neuer Vorsitzender von Pro Asyl

Frankfurt/Darmstadt. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau (DWHN), Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, haben Andreas Lipsch gratuliert, der zum Vorsitzenden des Fördervereins Pro Asyl gewählt worden ist.

Jung zeigte sich erfreut über die Wahl von Lipsch, der hauptamtlich Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche und des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau ist. Wörtlich sage Jung: „Unser Umgang mit Flüchtlingen entscheidet über ihr persönliches Schicksal. Aber nicht nur das: Damit entscheiden wir auch über die Humanität unserer Gesellschaft. Sie ist ein tragender Grundpfeiler unserer Demokratie. Sie fußt auf der christlichen Tradition. Der Schutz der Flüchtlinge ist ein wichtiges Anliegen in der Bibel. Deshalb ist es kein Zufall, dass sich mit Lipsch erneut ein evangelischer Pfarrer an der Spitze von Pro Asyl findet“.

DWHN-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Gern sagte, Lipsch habe das interkulturelle Profil von Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau durch sein Engagement kontinuierlich geschärft und weiterentwickelt. „Lipsch ist treibende Kraft, wenn es darum geht, migrationspolitische und sozialpolitische Themen und Dimensionen zusammenzudenken. Zentrale Aufgabe ist für ihn, die systematische Ausgrenzung und Diskriminierung von Schutzsuchenden und Flüchtlingen zu bekämpfen und sich auch europaweit gegen die praktizierte Abschottungspolitik einzusetzen. Kirchliche und diakonische Identität schwindet nicht, sondern sie wächst vielmehr im wechselseitig sich korrigierenden, interkulturellen Dialog und im interreligiösen Miteinander. Dafür steht Lipsch“, so Gern.

Micksch eine unverzichtbare Institution für unsere Gesellschaft mit geschaffen

Jung, der auch der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, dankte dem bisherigen langjährigen Vorgänger und Gründer Jürgen Micksch, der bis zum Eintritt in seinen Ruhestand ebenfalls als Pfarrer und Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gewirkt hatte. „Mit Pro Asyl hat Jürgen Micksch eine unverzichtbare Institution für unsere Gesellschaft mit geschaffen. Schon früh hat er erkannt, dass den staatlichen Institutionen bürgerschaftliche Strukturen an die Seite gestellt werden müssen, die das staatliche Handeln kritisch begleiten und ergänzen.“ Dies habe Micksch mit „außerordentlichem persönlichen Engagement“ getan. Die interkulturelle und interreligiöse Herausforderung für Deutschland habe Micksch früh erkannt. Damit sei er „zu einem Vorreiter für eine moderne interkulturelle und interreligiöse Gesellschaft in Deutschland geworden“.

Zu Person

Andreas Lipsch wurde 1960 in Berlin geboren. Er studierte Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaften in Marburg und Berlin. Von 1989 bis 1991 war er Vikar in Heidesheim am Rhein. Von 1991 bis1994 arbeitete er am International Documentation Centre in Rom in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und als Redakteur der Zeitschrift „IDOC International“. Von 1994 bis 2001 war Lipsch Pfarrer in der Johannesgemeinde in Neu-Isenburg. Seit 2001 ist er Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche und des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau. Seit 2008 ist Lipsch Schatzmeister der Bundesarbeitsgemeinschaft und des Fördervereins Pro Asyl, außerdem Stellvertretender Vorsitzender des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche und Mitglied der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Verantwortlich: Stephan Krebs Pressesprecher

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Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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