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Integration

Preis für Wiesbadener Sprachcafé-Gründerin

Andrea WagenknechtGruppenfoto: Überreichung riesengroßer Scheck und BlumenFür Mitmenschlichkeit ausgezeichnet: Martina Lotz (Mitte) freut sich über den Wilhelm-Kahl-Preis: Präses Gabriele Schmidt (rechts) und Pfarrerin Ursula Kuhn aus dem Dekanatssynodalvorstand haben den Preis überreicht.

Zum zweiten Mal hat das Evangelische Dekanat Wiesbaden den mit 500 Euro dotierten „Wilhelm-Kahl-Preis für Mitmenschlichkeit“ verliehen. Preisträgerin ist die Wiesbadenerin Martina Lotz. Sie ist die Initiatorin des ökumenischen Sprachcafés, zu dem geflüchtete Menschen jeden Alters zusammenkommen, um Deutsch zu lernen.

Das Sprachcafé findet abwechselnd in den Räumen der katholischen und evangelischen Kirche in Delkenheim statt. „Ich habe mich gefragt, was machen die Leute, die hierher kommen und nichts zu tun haben?“, erzählt Martina Lotz rückblickend. Oft vergehen Monate, bis die Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wird und auch dann gibt es noch Wartelisten für die städtischen Sprachkurse. Als sie in den beiden Kirchengemeinden in Delkenheim ihre Idee von einem Sprachcafé vor Ort vorstellte, meldeten sich viele Unterstützer und so nahm die Idee vor drei Jahren ihren Lauf. Das Preisgeld, so Lotz, fließe jetzt natürlich in die Arbeit des Sprachcafés.

Einsatz für Mitmenschlichkeit

Martina Lotz setze sich für Völkerverständigung, Integration und Mitmenschlichkeit ein, so Pfarrerin Ursula Kuhn in ihrer Laudatio auf der Wiesbadener Dekanatssynode: „Das hat uns im Dekanatssynodalvorstand zu dieser Nominierung motiviert“, so Kuhn. „Es ist uns eine große Freude, Ihnen, Martina Lotz, den Wilhelm-Kahl-Preis des Evangelischen Dekanats Wiesbaden überreichen zu dürfen.“ Neben ihrem Engagement in Delkenheim arbeitet Martina Lotz auch im Partnerschaftsverein „Wiesbaden-Schierstein-Kamenez-Podolski“ mit.

 

Wilhelm-Kahl-Preis

Der Stifter des Preises, Wilhelm Kahl, stammt aus Wiesbaden-Delkenheim. Er war, so beschreibt es Präses Gabriele Schmidt, die „gute Seele des Ortes“, engagiert in der Kirchengemeinde und in vielen Vereinen. Er hat dem Dekanat Wiesbaden nach seinem Tod ein Vermächtnis von 30.000 Euro  hinterlassen mit der Auflage, jährlich einen Preis in Höhe von 500 Euro auszuloben für einen Mitbürger unabhängig von Konfession, Religion, Nationalität oder Geschlecht, der sich in besonderer Weise sozial engagiert.

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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