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Prävention - seelischen Krisen vorbeugen

istockphoto, dima_sidelnikovPsychotherapieNiedergeschlagen? Beziehungsprobleme? Übermäßiger Leistungsdruck im Job? Psychotherapeuten und Psychiater haben ein offenes Ohr und können mit dem Betreffenden gemeinsam neue Wege entwickeln

Schicksalsschläge können jeden treffen und möglicherweise auch an die eignen Grenzen bringen. Doch es gibt Möglichkeiten und Unterstützungsangebote, die dabei helfen, die Herausforderungen zu meistern.  

  • Seelische Stärke entwickeln: Stress reduzieren durch  Meditations- und Achtsamkeitsübungen, positive Aspekte hervorheben: Was ist schön an meinem Leben?
  • Einen passenden Umgang mit der eigenen Persönlichkeit entwickeln, um z.B. Stress zu reduzieren,
  • Freundschaften und andere soziale Beziehungen stärken, gegebenenfalls bei Partnerschaftskonflikten eine Paartherapie in Anspruch nehmen,
  • Wer sich oft traurig, einsam, zornig und leer fühlt und manchmal nichts Schönes mehr am eigenen Leben entdecken kann, sollte sich zeitnah über Adressen von Beratungs- und Hilfsangebote informieren und sich evtl. nach einem Therapeuten umschauen,
  • Beratungs- und Hilfsangebote in Anspruch nehmen: Mit einer einfühlsamen Haltung macht sich der Berater ein Bild der Lebensumstände und von Krankheiten des Betroffenen. Dabei sollten auch Gedanken des Betroffenen thematisiert werden, die um eine mögliche Selbsttötung kreisen. Die klare Botschaft in der Beratung sollte sein: Der Betroffene kann aus der Krise kommen! Schließlich  werden Hilfsangebote empfohlen, die auf die Bedürfnisse des Gefährdeten abgestimmt sind. So kann z.B. eine psychiatrische Klinik vorgeschlagen werden oder eine ambulante Betreuung.
  • Der Therapeut hat dann die Aufgabe, den Betroffenen durch die Krise zu begleiten und danach zu stabilisieren.
  • Wer sich bereits in einer psychotherapeutischen oder psychiatrischen Behandlung befindet, sollte mit dem Therapeuten einen Krisenplan entwickeln: Was ist zu tun, wenn die Gedanken um eine Selbsttötung kreisen?
  • Die grundsätzliche Bereitschaft des Betroffenen, aus der Krise kommen zu wollen.

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Wir berichten nur über Selbsttötungen, um mit den entsprechenden Informationen vorbeugend wirken zu können. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beraterinnen und Beratern rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. Die Beratenden konnten schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen. Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist kostenfrei. Zusätzlich bietet die Telefonseelsorge eine E-Mail- sowie eine Chat-Beratung an. 

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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