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Kirchliche Unterstützung bei Einsamkeit, im Krankheits- und Pflegefall

Khlongwangchao/istockphoto.comDie EKHN setzt sich für Solidarität im Alter und mit Älteren ein.Die EKHN setzt sich für Solidarität im Alter und mit Älteren ein.

Menschen sind auch im Alter ganz unterschiedlich und sie wollen unterschiedlich leben. Die Kirche unterstützt Senioren dabei, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und gegen jede Diskriminierung im Alter anzugehen. Würdevolles Leben und Sterben muss gesichert werden.

Würdevolles Leben kann im dritten und vierten Lebensabschnitt auf unterschiedliche Weisen gesichert werden. Die EKHN setzt sich deshalb ein für Solidarität im Alter und mit Älteren. Sie thematisiert in Gottesdiensten, Vorträgen und Freizeiten das Miteinander der Generationen.

Kirchliche Angebote verbinden aktive Senioren

Senioren in Hessen-Nassau sind aktiv. Sie besuchen erkrankte Gemeindemitglieder, nehmen an Angeboten der Kirchengemeinde teil oder freuen sich auf den nächsten Seniorenausflug. Die Kirche ist eine der Möglichkeiten, bei denen Senioren Gemeinschaft erleben können.

Schluss mit der Einsamkeit

Neue Erlebnisse in der Gemeinschaft sind besonders wichtig, wenn beispielsweise der Lebenspartner verstorben ist und die Kinder weit entfernt wohnen. In Bibelkreisen, nach dem Gottesdienst, bei Seniorenreisen, Vorträgen und Konzerten treffen sie sich. In einigen Dekanaten wird dabei das „Miteinander der Generationen“ groß geschrieben, dort werden beispielsweise Ausflüge für Großeltern mit ihren Enkelkindern organisiert.

Was tun, wenn man den Alltag nicht mehr allein bewältigen kann?

Auch wenn die Kräfte nachlassen, ist die Kirche für die Senioren da. Seelsorge für ältere Menschen zuhause oder im Altersheim ist selbstverständlicher Teil des kirchlichen Auftrages.

Video: Unterwegs im Altersanzug

Kirche und Diakonie helfen

Wer mehr Hilfe braucht als er in seiner Familie finden kann, kann in 86 Alten- und Pflegeheimen oder zahlreichen betreuten Wohnanlagen seinen Lebensabend verbringen. Etwa 30 Hospizgruppen von Kirche und Diakonie begleiten sterbende Menschen zuhause oder in einem Heim.

In Beratungsstellen unterstützt die Diakonie der Evangelischen Kirche hilfebedürftige und Rat suchende Menschen. Kranke und Pflegebedürftige werden durch 85 ambulante Diakonie- und Sozialstationen in der EKHN pflegerisch betreut.

Langes Leben ist ein Segen Gottes

Bei ihrer Sorge um Menschen in hohem Alter verlässt sich die Evangelische Kirche auf die biblische Erkenntnis, dass – trotz aller möglichen körperlichen Gebrechen – ein langes Leben Ausdruck des Segen Gottes ist. Wer alt wird, verdankt das letztlich nicht sich selbst, sondern Gott und seiner Zusage:

„Ich will Euch tragen, bis ihr grau werdet!“ (Jesaja 46,4).

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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