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Sterbebegleitung

Bildquelle: gettyimages, silvia jansenÄltere Menschen begleitenKirche bietet auch in besonders herausfordenden Lebensphasen ihre Begleitung an, viele ehrenamtlich Mitarbeitenden engagieren sich hier

Sterben. Die letzte große Herausforderung während unseres irdischen Lebens. Der Weg auf dem letzten Lebensabschnitt muss jedoch nicht allein gegangen werden. Hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie ehrenamtlich Mitarbeitende in den Hospizdiensten vor Ort engagieren sich in der Sterbebegleitung. Dabei geht es darum, den Sterbenden bis zum Tod Beistand zu leisten. Dabei wird das Gespräch mit den Betroffenen sowie deren Angehörigen gesucht. 

Online-Service: Begleitung am Lebensende in der EKHN

Informationen über die vielfältigen Angebote hospizlicher Begleitung und palliativer Versorgung erhalten Sterbende, Angehörige sowie am Thema über die Online-Plattform begleitung-am-lebensende.de. Dabei werden beispielsweise die ambulanten Hospizdienste vorgestellt, es gibt Tipps zur häuslichen Pflege und vieles mehr - die Adresssuche ergänzt das Angebot. Zudem geben Texte Anregungen, wie sich Angehörige und Freunde am Sterbebett verhalten können und welche christlichen Rituale es gibt. Die Plattform ist eine gemeinsame Initiative der EKHN, der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck und der Diakonie Hessen.

Offen für die Themen der Sterbenden und ihrer Angehörigen

Zu den Menschen, die Sterbende begleiten, gehören auch die Mitarbeitenden der ambulanten Hospizdienste vor Ort. Sie nehmen sich Zeit, sind einfach da und hören zu. Dabei wird nicht nur der Tod thematisiert, sondern auch das Leben des Sterbenden. Dann wird die Zeit genutzt, um Erinnerungen auszutauschen oder gemeinsam Wege zu gehen. Diese Wege können in Gedanken geschehen, aber auch ganz konkret Ausflüge zu Plätzen sein, die dem Sterbenden etwas bedeuten. Häufig gehe es in den gemeinsamen Gesprächen um das Unerfüllte. Im Angesicht des Todes stelle sich oft die Frage: „Was ist mir nicht gelungen? Was war der Sinn meines Lebens?“

Einbindung von Ärzten, Pflegekräften, Ehrenamtlichen, Seelsorgenden und Angehörigen

Menschen, die aktiv in der Sterbebegleitung arbeiten, erleben sich als Teil eines Netzes, zu dem die Angehörigen und Freunde des Sterbenden genauso gehören, wie Ärzte, Pflegepersonen, Seelsorger und Ehrenamtliche. Die Aufgaben in der Sterbebegleitung liegen nicht nur darin, auf die medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen - denn die Entlastung der Angehörigen spielt eine besondere Rolle. Dabei wird die Sterbebegleitung als eine urmenschliche Fähigkeit und eine Kunst verstanden, die immer neu ein- und ausgeübt werden kann. Angehörige sollten aber auch Verständnis für ihre eigenen Grenzen entwickeln und nicht zu viel von sich im Umgang mit Sterbenden zu verlangen. 

Zentrum Seelsorge und Beratung: Hospiz- und Palliativseelsorge

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Es sollen wohl Berge weichen
und Hügel hinfallen,
aber meine Gnade
soll nicht von dir weichen.

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