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Diskussion mit Kirchenpräsident

„Mein Sterben gehört mir – oder?“

RDLoch im BaumstammDer Blick ins Unbekannte und Unvorstellbare

Ein Arzt ist in erster Linie dazu da, Leben zu retten und zu erhalten. Allerdings wird in der Politik gerade über Sterbehilfe debattiert: Mediziner sollen einem schwerstkranken Patienten ein tödliches Medikament verabreichen können, um ihm das Sterben zu erleichtern. Ein Anlass für Kirchenpräsident Jung, Position zu beziehen.

Ist aktive Sterbehilfe eine menschenfreundliche und vor Gott zu rechtfertigende Möglichkeit, wenn ein Todkranker die Schmerzen nicht mehr aushalten kann und will?  Laut Presseberichten will eine Gruppe aus Unions- und SPD-Politikern das Selbstbestimmungsrecht von Todkranken stärken und die Sterbehilfe neu regeln. Ärzte sollten freiwillig sterbenskranke Menschen dabei unterstützen können, selbst aus dem Leben zu scheiden. Bis Ende 2015 will der Bundestag eine Regelung zur Suizid-Beihilfe verabschieden;  am 13. November plant er dazu eine  „Orientierungsdebatte“.

Diskussion mit Kirchenpräsident Jung, TV-Moderatorin Kallwass sowie einem Juristen und Mediziner

Auch das „Gesellschaftspolitische Forum Hochtaunus“ lädt zu einer Diskussion am 4. November ab 20 Uhr mit Dr. Volker Jung, dem Kirchenpräsidenten der EKHN, ein. „Mein Sterben gehört mir – oder?“ lautet das Thema, dem sich die Teilnehmenden in der Schlosskirche Bad Homburg widmen werden. Am Austausch beteiligen sich weiterhin:  André Althoff, MBA Abteilungsleiter an den Hochtaunuskliniken und Angelika Kallwass, Fernsehmoderatorin und Psychotherapeutin, sowie Prof. Dr. Cornelius Prittwitz, Professor für Strafrecht an der Goethe-Universität. Die Moderation übernimmt Ilyas Mec vom Hessischen Rundfunk.

Focus auf schmerzlindernder Medizin

Im Sommer 2014 hatte Pfarrerin Ulrike Scherf, die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, bereits erläutert, dass sie aktive Sterbehilfe ablehne. Sie hatte betont: „Uns als evangelische Kirche ist es wichtig, Menschen auch im Sterben menschenwürdig zu begleiten. Deshalb unterstützen wir die Hospizarbeit und eine gute palliative, schmerzlindernde Medizin.“ Auch der Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider hat sich gegen jede Form von Sterbehilfe ausgesprochen. Allerdings sagte er, dass er seine krebskranke Frau begleiten werde, wenn sie in der Schweiz Sterbehilfe beanspruchen wolle. 

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

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