Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Meditation zum Osterevangelium

Markus 16,1-8

Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
Das fragen sich drei Frauen unterwegs
zum Grab ihres Freundes,
zum Grab ihrer Hoffnung.
Wer wälzt uns den Stein weg?
Er ist sehr groß.
Er ist zu schwer.
Die Kraft wird nicht reichen.
Doch sie machen sich auf den Weg.
Und wir gehen mit.

Sie kommen an, am Grab ihres Freundes.
Am Grab ihrer Hoffnung.
Ein anderer hatte den Stein schon weggewälzt.
Wie hat er das gemacht?
So ganz allein.
Kein Menschenwerk. Ein Engel war es.
Im langen weißen Gewand.
Er hatte Kraft genug.
Für diesen schweren großen Stein.
Da braucht es einen Engel.

Sie gehen hinein in das Grab ihres Freundes.
In das Grab ihrer Hoffnung.
Da sitzt er, der Engel.
Sie sind entsetzt.
Kein Wunder, denke ich.
Wenn statt eines toten Freundes
oder einer toten Hoffnung gar nichts bleibt.
Kein Ort, an dem sie trauern könnten.
Leere ist entsetzlich.
Wie kommt man da raus?

Entsetzt euch nicht, sagt der Engel.
Jesus ist nicht mehr hier.
Er ist auferweckt worden.
Und die Frauen? Was sollen sie schon sagen?
Auf solch eine Botschaft.
Was soll das denn heißen?
Wo ist er nun hin, der Freund?
Sie kommen aus dem Schrecken nicht heraus.
So schnell geht das mit der Freude nicht.
Das muss sich erst setzen.
Da kann auch ein Engel nichts machen.

Doch sie kommen in Bewegung, die Frauen.
Sie gehen hinaus. Sie fliehen sogar.
Sie zittern, so steht es geschrieben.
Sowas passiert, wenn man es mit einem Engel zu tun kriegt.
Und mit der Auferstehung.
Mysterium tremendum.
Ein Geheimnis, das uns Zittern lässt.
Und der Schrecken löst sich.
Er weicht dem heiligen Erschauern.
Freude wird kommen. Ganz gewiss.

Denn der Freund ist nicht mehr im Grab.
Die Hoffnung ist nicht mehr tot.
Jesus ist auferstanden. Er lebt.
Und mit ihm die Hoffnung.
Da kommt noch was.
Leben in Fülle und Freude und Lachen.
In dieser und der kommenden Welt.
Denn Christ ist erstanden. Halleluja!

Copyright-Hinweise: © Zentrum Verkündigung der EKHN

Diese Seite:Download PDFDrucken

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

Zurück zur Webseite >

to top