Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

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Hilfe finden: Seelsorge und Beratung

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaSeelsorgeSeelsorge zeigt neue Wege auf

Gerade während des zweiten Lockdowns sind die Menschen herausgefordert - ob in den Familien oder als Alleinstehende. Da kann es helfen, seine Sorgen und Nöte zu teilen. Deshalb weist die EKHN auf Beratungs-, und Hilfs-Angebote, Seelsorge und Begleitung hin. Jeder kann Kontakt zu den jeweiligen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aufnehmen: per Telefon, E-Mail - oder gesicherter Kommunikationsplattform. Hier stellen wir Kontaktmöglichkeiten vor:

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaSeelsorge

„Pfarrer im Netz“

Zu Beziehungsproblemen, in Notsituationen und bei ganz individuellen Anliegen können Beraterinnen und Beratern aus der EKHN angeschrieben werden – die „Pfarrer im Netz“. Die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie eine Psychologin sind zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten ansprechbar. Anfragen können per E-Mail oder über eine geschützte Kommunikationsplattform gestellt werden.

Kontakt zu den Pfarrern im Netz

Quelle: gettyimages, ponomariova mariaKlarheit gewinnen

Psychologischen Beratungsstellen im Bereich der EKHN

Was steckt hinter der Erschöpfung? Der Wut? Der Einsamkeit? Um schwierige Gefühlslagen und Situationen zu verändern, braucht es erst einmal Verständnis für die - teilweise versteckten - Ursachen. Dabei helfen die Mitarbeitenden der psychologischen Beratungsstellen im Bereich der EKHN. Zudem unterstützen sie dabei, die Erkenntnisse aus den Gesprächen in eigenverantwortliches Handeln umzusetzen. Auch während der Corona-Krise sind die Mitarbeitenden der psychologischen Beratungsstellen für Ratsuchende telefonisch oder online da. Auf der Internetseite des "Zentrums Seelsorge und Beratung der EKHN" lassen sich die Kontaktdaten finden (unter "Psychologische Beratung" / Beratungsstellen):
Kontakt zu den psychologischen Beratungsstellen in der EKHN

Quelle: Gettyimages, Ponomariova

Seelsorge von Pfarrerinnen und Pfarrern vor Ort

Die Pfarrerinnen und Pfarrer in den evangelischen Kirchengemeinden sind auch Seelsorgende. Wer gerade mit Sorgen und Nöten zu kämpfen hat, kann sich über die Kontaktmöglichkeiten auf der Gemeinde-Website melden. Viele Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort sind per E-Mail oder Telefon erreichbar.
Zur Adresssuche der Kirchengemeinden in der EKHN

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaStreit

Telefonische-Beratung für Familien während des Lockdowns

Die Evangelische Beratungsstelle in Herborn berät Kinder, Jugendliche, Eltern und Paare in der Quarantäne-Zeit telefonisch unter 02772 / 58 34 - 300. Der Leiter Jörg Moxter rät, den Tag zu strukturieren, Vorwürfe zu vermeiden sowie auf Solidarität und Rücksichtnahme zu setzten. Wenn das trotz guter Vorsätze nicht so gut funktioniert: Ein Telefonat bei der Beratungsstelle kann neue Wege zeigen.
Herborner Beratungsstelle, Tel: 02772 / 58 34 - 300

Quelle: gettyimages, miakievyMedizin und Gesundheitswesen

Entlastungstelefon für Pflegende, Mediziner und Rettungskräfte

Mitarbeitende des Gesundheitswesen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Arztpraxen, Pflegediensten, auch bei der Feuerwehr oder Rettungsdiensten sind in der aktuellen Pandemie besonders gefordert. Um sie zu unterstützen, bietet das Gesundheitsamt Frankfurt in Kooperation mit der evangelischen Kirche und der Unfallkasse Hessen (UKH) ein Entlastungstelefon an. Ansprechpartner sind Klinikseelsorgerinnen und -seelsorgern oder Ehrenamtliche der Stressbearbeitung.
Tel.-Nr.: 069 87 00 36 09 0. Service-Zeiten: täglich von 10 bis 13 Uhr sowie von 18 bis 21 Uhr.  
mehr über das Entlastungstelefon

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaOnline-Seelsorge

Online-Seelsorge bei der Jugendkulturkirche sankt peter

Die Fragen, Unsicherheiten – und auch den Ärger von Jugendlichen und jungen Erwachsenen können Gleichaltrige oft besser verstehen. Deshalb gehören junge Seelsorgerinnen und Seelsorger zwischen 18 und 30 Jahren zum Seelsorge-Team der Jugendkulturkirche sankt peter in Frankfurt. Sie versichern: „Wir begleiten Dich gerne durch schwierige Zeiten und sind für Dich da, wenn Du uns brauchst!“ Über die Seelsorge-Plattform ist es möglich, anonym und datengeschützt sich über seine Sorgen auszutauschen. 
Zur Online-Seelsorge von sankt peter

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaSeelische und körperliche Gewalt bei Kindern: Nummer gegen Kummer anrufen

Bei Gewalt gegen Kinder: Hotlines für Kinder und Eltern

Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium wird deshalb unter anderem die vorhandenen telefonischen Beratungsangebote stärken. Dazu gehören die „Nummer gegen Kummer“ (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550). Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut.
Nummer gegen Kummer
Elterntelefon

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaBei Gewalterfahrungen: Um Hilfe bitten

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung.  Bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Seit März 2013 wurden mehr als 200.000 Personen beraten, darunter auch Ratsuchende aus dem sozialen Umfeld gewaltbetroffener Frauen sowie Fachkräfte. 
Zum Hilfetelefon 

Quelle: gettyimages, Ponomariova_MariaSeelsorge

Die Telefonseelsorge – auch im Internet und per App

Bei der Telefonseelsorge stehen umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Ratsuchenden in 105 Telefonseelsorgestellen vor Ort zur Seite. Die Anrufe sind kostenfrei, denn die Deutsche Telekom trägt sämtliche Gebühren. Eine Chat- und Mail-Beratung ergänzen das Angebot. Die App „Krisenkompass“ ist eine Art „Notfallkoffer“ für große Nöte.
Über drei Telefonnummern ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar:
- 0800/111 0 111
- 0800/111 0 222
- 116 123  

zur Telefonseelsorge

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Der Seele Gutes tun:

Die Corona-Zeit ist für viele eine Herausforderung. Deshalb hat Dr. Dr. Raimar Kremer vom Zentrum Seelsorge und Beratung der EKHN, einige Empfehlungen zusammengestellt.

  1. Bewegung: Homeworkout, Joggen, Spazierengehen, regelmäßig Zeit draußen verbringen, die Wohnung bewusst verlassen (Einkaufen zählt eher nicht dazu).

  2. Meditation/Gebet/sich selbst wahrzunehmen: dazu kann meditative Musik beitragen, Atemübungen, eine Reise durch den Körper (jedes Körperteil bewusst wahrnehmen – mit geschlossenen Augen), den Körper abklopfen; ein Gebet sprechen, singen

  3. Alltag strukturieren (gerade im Homeoffice): Aufstehen, Anziehen (keine Joggingsachen), Frühstücken, PC, Mittagspause machen, usw. Nichts schleifen lassen. Bewusst den PC ausmachen, wenn der Arbeitstag zu Ende ist.

  4. Soziale Kontakte pflegen: Kontakte halten zu Familie, Freunden, Verwandten: anrufen per Telefon oder Facetime, Zoom, etc, Briefe oder E-Mails schreiben

  5. Medienkonsum begrenzen: möglichst reduzieren oder einschränken, TV, PC, Handy bewusst einsetzen

  6.  Nachrichtenflut begrenzen: Es reicht zweimal am Tag, mit (schlechten) Nachrichten konfrontiert zu werden. Man sollte nicht ewig nach der ultimativen Wahrheit im Internet suchen, die es ohnehin nicht gibt.

  7. Gemeinsam kochen: mit der ganzen Familie, gemeinsam essen. Das fördert den familiären Zusammenhalt.

Sollten Sie spüren, dass die Belastungen dennoch sehr groß sind, zögern Sie nicht, sich Hilfe zu suchen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr für Sie da: Tel.: 0800.1110111 oder 0800.1110222.

Empfehlungen bei Existenz-Sorgen

Tipps für Familien und Singles

In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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