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Pfarrfrauenvertretung in der EKHN

Forum für Frauen und Familien von Pfarrern

Seit Jahren verändert sich das Berufsbild von Pfarrern stark. Das hat dazu geführt, dass sich unterschiedliche Formen entwickelt haben als Pfarrfrau oder als Familie im Pfarrhaus zu leben. Diesen Prozess unterstützt und begleitet die Pfarrfrauenvertretung. So kommt es zunehmend vor, dass Frauen von Pfarrern weniger unentgeltlich für die Kirchengemeinde arbeiten, stattdessen aber ihren eigenen sozialversicherungspflichtigen Beruf ausüben. 

Wie erleben die Pfarrfrauen diesen Wandel und die unterschiedlichen Rahmenbedingungen vor Ort? Bei den Treffen der Pfarrfrauenvertretung begegnen sich Gleichgesinnte und nehmen eine Menge wertvoller Impulse mit ins eigene Pfarrhaus. 

„Ich bin ja nicht die einzige, die bestimmte Herausforderungen meistern muss!“ Diese Erfahrung machen Pfarrfrauen, wenn sie sich auf Tagungen, Freizeiten, Seminaren oder nach Gottesdiensten treffen. 

Durch die Begegnung mit anderen Frauen von Pfarrern entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. 

„Neue“ sind jederzeit herzlich willkommen. Oft fällt bereits nach dem ersten Treffen der Satz: „Wäre ich nur schon viel früher zu einem Treffen der Pfarrfrauenvertretung gekommen.“

Aktivitäten der Pfarrfrauenvertretung

Gemeinsam verreisen die Pfarrfrauen und ihre Kinder im Frühjahr und treffen sich jährlich beim Herbsttag. 

Außerdem werden Ehepaartage angeboten. Hier können Pfarrehepaare einen Tag gemeinsam verbringen und angeregt durch ein Impulsreferat miteinander ungestört ins Gespräch kommen.

Das Leben im Pfarrhaus ist besonders. In einem regelmäßigen Treffen der Supervisionsgruppe wird genau auf diese besonderen Belange eingegangen.

Die Pfarrfrauenvertretung pflegt den Kontakt zur Kirchenleitung und Kirchenverwaltung. Es findet ein jährlicher Austausch mit dem Kirchenpräsidenten statt.  

Durch Kontakte zum Pfarrfrauendienst in der EKD  und Teilnahme an den jährlichen Delegiertentagungen sind wir bundesweit mit Frauen von Pfarrern vernetzt.

Allen Frauen wird in Krisenzeiten Hilfe angeboten. 

Zudem gibt es eine Selbsthilfegruppe der getrennt lebenden und geschiedenen Frauen von Pfarrern und die Gemeinschaft der Pfarrwitwen, die mit den Pfarrfrauen zusammenarbeitet. 

Geschichte der Pfarrfrauen

Im November 1972 fand das erste Treffen in Frankfurt statt, zwei Jahre später entstand die Arbeit der Pfarrwitwen.

Von Scheidung und Trennung betroffene Frauen von Pfarrern gründeten 1982 die Selbsthilfegruppe „Überleben und Leben“. Sie sind der Pfarrfrauenvertretung (PFV) angeschlossen. 

1991 begann auch die Arbeit der Frauen von Pfarrern im Ruhestand. 

Am 6.Oktober 2012 feierte die Pfarrfrauenvertretung in der EKHN ihr 40-jähriges Jubiläum, im Rahmen des Herbsttages, mit einem Festgottesdienst in der Lukaskirche in Frankfurt.

Unterstützung für geschiedene Pfarrfrauen

Das Familienleben im Pfarrhaus ist vorbildlich – so die Erwartung.

Doch auch für eine Ehe im Pfarrhaus gilt: Wenn sie in einer Krise steckt, wenn sie scheitert oder wenn sie geschieden wird können schwere Belastungen seelischer Art und wirtschaftliche Sorgen die Folge sein.

Durch die Selbsthilfegruppe „Überleben und Leben“ erhalten die Frauen, die durch Trennung oder Scheidung von Pfarrern betroffen sind, in ihrer schwierigen Situation Begleitung und Unterstützung. 

Die Treffen, die im Jahresprogramm angeboten werden, sind eine zusätzliche Möglichkeit, sich in zwangloser Atmosphäre kennen zu lernen und auszutauschen. 

Unterstützung für Pfarrwitwen

Die Pfarrwitwenvertretung hat sich 1974 organisiert und der Pfarrfrauenvertretung angeschlossen. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die Kontakte zu den Witwen von Pfarrern zu pflegen und neu verwitweten Frauen, wenn sie das wünschen, zu helfen. 

Einmal im Jahr wird eine 3-tägige Tagung mit interessanten Themen organisiert und im Sommer eine zweiwöchige Freizeit in landschaftlich reizvollen Orten angeboten. 

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Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

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