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Eschenburg-Hirzenhain

Die Mid-Sommer-Andacht feiern

Burkhard Werner

Der Segelfliegerhang in Hirzenhain bietet eine wundervolle Kulisse für die Open-Air-Andacht am Freitag, 25. Juni um 21 Uhr. Am Johannis-Tag (Geburt von Johannes dem Täufer) findet wie bereits im vergangenen Jahr wieder eine Mid-Sommer-Andacht statt.

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Die Mid-Sommer-Andacht am Johannis-Tag auf dem Segelfliegerhang Hirzenhain am Freitag, 25. Juni um 21 Uhr gestalten Pfarrer Michael Brück (Liturgie) und Pfarrer Eberhard Hoppe (Predigt) sowie die Posaunenchöre Hirzenhain und Simmersbach unter der Leitung von Martin Eizenhöfer und Torsten Reh.

Für den Evangelisten Lukas ist Johannes der Täufer der erste Christ: Er ist der erste, dem das Evangelium verkündigt wird, und der erste, der es selbst verkündet. Von ihm hat Jesus sich taufen lassen. Johannes weist auf Jesus hin, er ist sein Vorläufer und Ankündiger. Das Geburtsfest des Täufers Johannes wird genau sechs Monate vor Jesu Geburt gefeiert. Denn laut dem Lukasevangelium war seine Mutter Elisabeth mit ihrem Sohn Johannes im sechsten Monat schwanger, als ihre junge Verwandte Maria schwanger wurde.

Der Johannistag am 24. Juni markiert zugleich den Anfang des Sommers und den Höhepunkt in der Jahresmitte. Was Johannes der Täufer über Jesus sagt (Joh 3,30), spiegelt sich im Jahreslauf wider: Jesus, muss wachsen, ich aber – Johannes – muss abnehmen! Seit der frühen Christenheit werden der Rhythmus des Jahres und die Geschichte des Wirkens Gottes in dieser Welt zusammengebracht und in Beziehung gesetzt.

Nach dem Johannis-Tag werden die Tage wieder kürzer (Sommer-Sonnen-Wende). Die Ernte von Rhabarber- und Spargel geht zu Ende. Der Johannestag markierte den Beginn der Heuernte und den zweiten Schnitt an Hecken und Bäumen.

Johannis hat Pflanzen und Tieren zum Namen verholfen: Johanniskraut, Johannisbeere, Johanniskäfer.

 

 

Was auch geschehen mag,
welcher Virus die Welt in Schrecken versetzt
oder welche selbstverschuldeten Emissionen unsere Schöpfung
und ihr Klima in die Knie zwingen,
welche Berge im übertragenen Sinne auch umfallen,
Gott hat versprochen „meine Gnade soll niemals von dir weichen
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen.“

(Anke Leuthold zu Jesaja 54,10)

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