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Pop-Oratorium 2020

"I have a dream" in Wetzlar

Martin Luther Kings legendäre Rede jährt sich zum 56. Mal - in Wetzlar greift ein Riesen-Chormusical die Ziele des US-Bürgerrechtlers auf. Die Aufführungen finden jetzt am 28. und 29. Oktober 2022 in der Rittal Arena Wetzlar statt. Wegen den Corona-Bestimmungen musste der neue Termine gefunden werden.

„I have a dream“: Am 28. August 1963 spricht der schwarze amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King vor 250.000 Menschen in Washington. Es wird die Rede seines Lebens, und sie wird maßgeblich dazu beitragen, dass Amerika die Rassentrennung abschafft: King fordert die Gleichstellung von Weißen und Afroamerikanern, und er entwirft eine Zukunftsvision vom gemeinsamen, friedlichen Miteinander in den Vereinigten Staaten und in der gesamten Welt.

 

„Ich hab‘ den Traum“ singt 66 Jahre später der schwarze Musical-Darsteller Gino Emnes zusammen mit insgesamt 15.000 Menschen in Deutschland beim Chormusical Martin Luther King. Der riesige Chor als Herzstück der Aufführung erinnert daran, dass Kings Botschaft vom gleichen Recht für alle heute so aktuell ist wie einst. An elf verschiedenen Orten bundesweit beginnen in diesen Tagen die Proben für die Tournee. Am 28. und 29. Oktober 2022 kommt das ursprünglich für den 4. April 2020 gepante Mitsing-Musical auch nach Wetzlar.

 

Sei es im Chor oder im Publikum – es werden über 70.000 Menschen sein, die in mehr als 20 Aufführungen Kings Traum begegnen und seine Ideen weitertragen werden. Hinein in eine Gesellschaft im Umbruch, die besonnene Stimmen gerade ebenso nötig hat wie kluge Visionen.

 

Vom Schulkind bis zur Uroma: Alle singen mit!

 

Für die 20 Aufführungen in elf Städten bundesweit haben sich rund 15.000 Sängerinnen und Sänger aus der jeweiligen Region angemeldet, die das Stück vom Leben und Wirken Kings gemeinsam mit Musical-Profis und Musikern auf die Bühne bringen.

 

Vom Schulkind bis zur Uroma und quer durch die Bevölkerungsgruppen, Berufe und Konfessionen – bei diesem Musical singen alle mit. Angemeldet haben sich 30 Chöre aus Wetzlar und der ganzen Region, aber auch viele einzelne Sängerinnen und Sänger ohne Chorzugehörigkeit – mehr als 1200 Stimmen insgesamt.

 

Die 22 Stücke des Mitsing-Musicals werden in den heimischen Chören, mit Hilfe von Übungs-CDs sowie bei gemeinsamen Chorproben einstudiert. 

 

Geleitet werden Proben und Aufführung durch Daniela Werner, Dekanatskantorin, Diplom-A-Kirchenmusikerin und Diplom-Musikpädagogin, sowie Benjamin Gail, den Beauftragten für Popularmusik im Ev. Dekanat an der Dill. Veranstalter der Aufführung ist die Stiftung Creative in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Projektpartner des Chormusicals ist Brot für die Welt.

 

Im Rahmen der Aktion Gospel für eine gerechtere Welt unterstützt das Chormusical Martin Luther King ein Projekt von Brot für die Welt im Norden Kenias, das den Zugang zu sauberem Trinkwasser sichert.

 

Weitere Aktionspartner sind die Versicherer im Raum der Kirchen und die Bank im Bistum Essen. Das Chormusical wird unterstützt durch die Friedhelm Loh Group und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon.

 

Und darum geht es: In einer Mischung aus Gospel, Rock’n’Roll, Motown und Pop entführt die mitreißende Show ihr Publikum in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Schon zu Beginn fällt jener Schuss, der dem Leben des nur 39 Jahre alten Baptistenpastors ein Ende setzte.

 

Der Titelsong „Ich hab‘ den Traum“ spielt an auf Kings legendäre Rede beim Marsch auf Washington; ein Jahr später erhielt er in Stockholm den Friedensnobelpreis. Auch in West-Berlin war King, und wie er es schaffte, ohne Pass in den Osten einzureisen, zeigt das Musical in einer humorigen, aber historisch verbürgten Anekdote.

 

Es geht um Kings gewaltbereite Widersacher, seine Familie – und um seine Mitstreiterin Rosa Parks: Sie weigerte sich einen für Weiße reservierten Sitzplatz zu verlassen und löste so den Busstreik von Montgomery aus, der wiederum das Ende der Rassentrennung einläutete.

 

Kings Botschaft ist auch heute noch aktuell

 

Die bewegenden Melodien der Komponisten Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken und die eindrücklichen Texte von Librettist Andreas Malessa illustrieren eine Zeit des Umbruchs und der sozialen Verwerfungen und zeigen den Bürgerrechtler King mit seinen Motivationen, Träumen und auch Fehlern.

 

Seine Botschaft vom gewaltlosen Kampf für Menschenrechte wirkt bis heute nach. „In einer Zeit, in der wir in unserer Gesellschaft mit einer zunehmenden Fremdenfeindlichkeit und Rassismus konfrontiert sind, ist es umso wichtiger uns Vorbilder vor Augen zu führen wie ihn, der uns durch seinen gewaltfreien Widerstand dazu aufruft Haltung zu zeigen und aktiv für unsere Werte einzustehen“, sagt Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche, die das Chormusical veranstaltet.

 

Nachfolgeprojekt des Pop-Oratoriums Luther im Reformationsjahr

 

Bereits im Reformationsjahr 2017 war die Wittener Stiftung mit dem vielumjubelten „Pop-Oratorium Luther“ bundesweit unterwegs. Auch hier bildete sich für jede Aufführung ein eigener Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region.

 

Beim aktuellen Projekt, dem „Chormusical Martin Luther King“, setzt Regisseur Andreas Gergen bewusst minimalistische Inszenierungsmittel ein um, gemeinsam mit dem riesigen Chor, Musicalsolisten und Big-Band eine Geschichte zu erzählen, die ihr Publikum berührt und gleichzeitig unterhält.

 

» Information und Zuschauertickets:


www.king-musical.de/wetzlar 

und Telefon 02302/28 222 22

Homepage: www.king-musical.de

 

 

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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