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Propst Schütz ordiniert jungen Theologen

Manuel Fetthauer mit Lichtern und offenen Herzen in St. Peter empfangen

B.-Chr. MaternFreuten sich über den jungen Amtsbruder Pfarrer Manuel Fetthauer (4. von links) in ihrer Mitte (von links): Pfarrer Simon Meister  Pfarrer Oliver Salzmann, Propst Klaus-Volker Schütz, Pfarrer Addi Tremper, Dekanin Renate Weigel, Dekan Olliver Zobel und Pfarrerin Jasmin Setny. (Foto: Bernd-Christoph Matern)Freuten sich über den jungen Amtsbruder Pfarrer Manuel Fetthauer (4. von links) in ihrer Mitte (von links): Pfarrer Simon Meister Pfarrer Oliver Salzmann, Propst Klaus-Volker Schütz, Pfarrer Addi Tremper, Dekanin Renate Weigel, Dekan Olliver Zobel und Pfarrerin Jasmin Setny. (Foto: Bernd-Christoph Matern)

Am 1. Dezember hat Manuel Fetthauer seinen Dienst in der evangelischen Kirchengemeinde St. Peter zu Diez begonnen. Propst Dr. Klaus-Volker Schütz hat den 31-Jährigen am Sonntag, 15. Dezember um 17 Uhr in einem Lichtergottesdienst als Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ordiniert und ins Amt eingeführt.

ALTENDIEZ/RHEIN-LAHN. (18. Dezember 2019) In der mit vielen Kerzen beleuchteten evangelischen Kirche St. Peter zu Diez hat Propst Dr. Klaus-Volker Schütz Manuel Fetthauer zum Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ordiniert und als neuen Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde ins Amt eingeführt. Zur Kirchengemeinde St. Peter gehören die Orte Altendiez, Aull, Gückingen, Hambach und Heistenbach. Die Stelle neben der von Pfarrer Addi Tremper war mehr als zwei Jahre vakant.

„Was ist die Hauptaufgabe eines Pfarrers?“, fragte Schütz in seiner Ordinationsansprache. Natürlich lasse sich ein Katalog mit den Tätigkeitsfeldern füllen, Seelsorge und Gottesdienste, Schule und Konfirmanden-Unterricht, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung sowie die Gemeindeleitung an sich gehörten dazu. Für den Kern, der den Beruf ausmache, lenkte das Mitglied der Kirchenleitung den Blick Fetthauers und der großen Gemeinde auf den Bibelvers „Bereitet dem Herrn den Weg“. Schütz: „Wir bahnen Wege im Gelände, das im Grunde noch nicht begehbar ist“. Anderen von Gott zu erzählen und zu helfen, ihn in ihrem Leben zu entdecken, weil er längst da ist, sei Hauptaufgabe von Pfarrerinnen und Pfarrern.

Die Landeskirche traue dem jungen Theologen viel zu, erinnerte Schütz an Fetthauers Gemeindeleitung als Vikar und nicht zuletzt den nun angetretenen Dienst in St. Peter mit immerhin drei Kindertagesstätten. „Sie können was!“, lobte Schütz, bevor er den 31-jährigen für seinen Dienst segnete. Assistiert wurde ihm dabei von Pfarrer Simon Meister (Mauritiusgemeinde Essenheim), Pfarrer Oliver Salzmann (Kirchengemeinde Bad Marienberg), Dekan Olliver Zobel (Dekanat Ingelheim-Oppenheim), der Vikariatskollegin Pfarrerin Jasmin Setny (Kirchengemeinde Heppenheim) und Martin Winkler vom Kirchenvorstand St. Peter.

Fetthauer selbst erzählte in seiner ersten Predigt als ordinierter Pfarrer von Gott, genauer von dessen Stimme. Auf die zu hören, sei gar nicht so einfach. „Auf welche Stimme hörst du?“, war seine zentrale Frage. Die Konkurrenz zur Stimme Gottes sei groß nannte Fetthauer Beispiele wie die Stimmen des Geldes oder des Erfolgsdrucks. „Gott schweigt nicht und redet bis heute zu uns“, so seine Überzeugung wie etwa durch Maria im Stall von Bethlehem.

Die Liturgie für den festlichen Gottesdienst gestalteten Dekanin Renate Weigel und St.-Peter-Pfarrer Addi Tremper. Für die musikalische Umrahmung sorgten Heide Holzner an der Orgel und der Kammerchor der Gemeinde unter Leitung Albrecht Schneiders.

Im Anschluss an die feierliche Amtseinführung nutzten zahlreiche Redner die Gelegenheit, Fetthauer zu gratulieren und ihm für seinen neuen Dienst Gottes Segen zu wünschen. Dazu gehörten neben Dekanin Renate Weigel fürs Dekanat Nassauer Land, Kirchenvorsteher Martin Winkler und der  katholischen Gemeindereferentin Birgit Losacker auch Landrat Frank Puchtler, Verbandsgemeindebürgermeister Michael Schnatz und Heistenbachs Ortschef Mirko Unkelbach, der für die fünf Ortsgemeinden sprach. An die alte Heimat Fetthauers und dessen Ausbildungszeit erinnerten Pfarrerin Gabriele Frölich aus Kroppach und Lehrpfarrer Dekan Olliver Zobel.

(Text: Bernd-Christoph Matern)

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

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