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Frau im Beruf

Die Einrichtung "Frau im Beruf" wurde 1969 von Elisabeth Beyersdörfer ins Leben gerufen, um speziell berufstätigen Frauen ein besonderes Bildungsangebot zu ermöglichen. In Folge des Zweiten Weltkrieges waren viele Frauen verwitwet oder unverheiratet geblieben. Sie mussten ihr Leben allein organisieren.

Speziell für diese Frauen ein kirchliches Angebot zu schaffen, das nicht nur thematisch, sondern auch von den Angebotszeiten her den Bedürfnissen berufstätiger Frauen entsprach, war Elisabeth Beyersdörfer eine Herzensangelegenheit. Dass dieses Angebot keinesfalls ein ausschließlich theologisches sein konnte, war für sie klar, auch wenn sie die theologische Arbeit nie aus den Augen verlor. Für die berufstätigen Frauen – meist ledig und ohne Kinder – mit ihrem eigenen Lebensstil standen die Diskussionen untereinander und gemeinsame Unternehmungen im Mittelpunkt.

Lebensumstände der Frauen im Blick

Beyersdörfer, die von sich sagt, dass sie 1973 zur Feministin wurde, stellte entsprechend die besonderen Lebensumstände der Frauen in den Mittelpunkt der Arbeit, die oft so ganz anders waren, als bei den in kirchlichen Kreisen tätigen Frauen. Das begann schon bei den Veranstaltungszeiten. Außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, meist Samstagnachmittags gab es Vorträge, die etwa die Rolle der Frau in Beruf und Gesellschaft, die Lebenssituation in Frankfurt oder ganz konkrete Fragen wie Sorgerecht (wenn es um geschiedene Frauen mit Kindern ging) thematisierten.

Kontaktpflege und Austausch

Diskussionsrunden zu den Themen, die in erster Linie berufstätige Frauen interessierten, zogen auch eher kirchenferne Frauen an. Das anschließende gemütliche Beisammensein diente der sozialen Kontaktpflege. Denn viele Frauen waren in Frankfurt zugezogen und hatten außer beruflichen wenig persönliche Kontakte.

Sonntagswanderungen

Die monatlichen Sonntagswanderungen kamen ebenfalls gut an, sie gibt es noch heute. Elisabeth Beyersdörfer gelang es im Laufe ihrer Arbeit dann doch, eine Bibelarbeitsgruppe einzurichten. Der ebenfalls von ihr bereits 1973 eingeführte ökumenische Frauengottesdienst am Dienstagabend in der alten Nikolaikirche ist längst eine feste Institution in der Frankfurter Innenstadt geworden.

Von Frau im Beruf zum EVA

Elisabeth Beyersdörfer leitete Frau im Beruf bis zu ihren Ruhestand 1985. Ihre Nachfolgerinnen waren Christa Bralant und Angelika Förg.

Dass es heute das EVA – Evangelisches Frauenbegegnungszentrum gibt, ist auch auf das Engagement und die konzeptionelle Mitarbeit der damaligen Leiterin von Frau im Beruf, Christa Bralant, zurückzuführen.

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Gib uns Vertrauen, Gott, in diesen Zeiten.
Gelassenheit, Besonnenheit und Mut.
Und gib uns Freundlichkeit. Die soll sich ausbreiten.
In unseren Herzen und in unserem Land und überhaupt.

(Doris Joachim)

Doris Joachim

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_stockam

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