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Heidi Rosenstock

privat

Einsatz für Frauenrechte

Heidi Rosenstock prägte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in vielen leitenden Ämtern und in der Frauenbewegung. Sie engagierte sich jahrzehntelang ehrenamtlich in der EKHN unter anderem als Mitglied der Kirchenleitung und Synodale. Sie ist Verfasserin liturgischer Texte sowie Gemeinde- und Organisationsberaterin.

Ehrungen

Am 28. Februar 2012 erhielt sie für ihren Einsatz für Frauenrechte in der Kirche das Bundesverdienstkreuz in der Staatskanzlei in Wiesbaden. Für ihre Verdienste um die Profilierung Feministischer Theologie wurde ihr am 23. November 2009 die Martin-Niemöller-Medaille der EKHN überreicht.

25 Jahre Gemeinde- und Organisationsberaterin

Heidi Rosenstock wurde 1932 in Tann/Rhön geboren und lebt heute in Schwalbach (Taunus). Sie studierte Biologie in Frankfurt am Main und machte 1981 eine Ausbildung zur Prädikantin. Von 1982 bis 1985 erlangte sie – als erste Nicht-Theologin der Bundesrepublik - die Qualifikation zur Gemeinde- und Organisationsberaterin. 25 Jahre lang beriet sie Kirchenvorstände, Gemeinden, Pfarrer und kirchliche Institutionen.

Zwölf Jahre Mitglied der Kirchensynode

Von 1974 bis 1986 gehörte sie dem Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde in Schwalbach (Taunus) an. Von 1986 bis 1998 war sie Synodale des Kirchenparlaments der EKHN und arbeitete dort im Theologischen und im Benennungs-Ausschuss.

Vereinsgründerin „Förderung Feministischer Theologie“

1996 gründete sie den Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre, der Stipendien für Promotion und Habilitation zu den Themen Feministischer Theologie vergibt. Zudem vergibt der Verein seit dem Jahr 2001 den Leonore-Siegele-Wenschekewitz-Preis für Feministische Theologie.

Bibel in gerechter Sprache

Von 1999 bis ins Jahr 2004 war Heidi Rosenstock Mitglied der Kirchenleitung der EKHN und dadurch an vielen Entscheidungen innerhalb der Landeskirche beteiligt. In ihrer Funktion als Mitglied der Kirchenleitung setzte sie sich gemeinsam mit Pröpstin Helga Trösken und dem damaligen Kirchenpräsidenten der EKHN Peter Steinacker für das Projekt BigS (Bibel in gerechter Sprache) ein. Sie übernahm die Geschäftsführung der von 2001 bis 2006 errichteten Projektstelle „Bibel für das neue Jahrtausend – die Testamente in gerechter Sprache“ bei der Evangelischen Akademie Arnoldshain, die Hanne Köhler leitete.

Rundfunkandachten und Herausgeberin

Über viele Jahre hinweg verfasste sie Rundfunkandachten für den Hessischen Rundfunk, schrieb liturgische Texte und war Herausgeberin theologisch-feministischer Literatur.

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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