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Arbeitsgemeinschaft Frauen

EFHN2004 erfolgt die Abstimmung für einen gemeinsamen neuen Gesamtverband: Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e. V.

Um die Arbeit von Frauen in den unterschiedlichen Verbänden zu vernetzen sowie Doppelstrukturen abzubauen und finanzielle und personelle Ressourcen gerechter zu verteilen, setzt die Kirchenleitung im Jahr 2000 die Arbeitsgemeinschaft Frauen (AG Frauen) ein. Pfarrerin Helga Engler-Heidle übernimmt die Projektleitung mit dem Ziel, einen Gesamtverband zu gründen.

Schon seit Mitte der 90er Jahre ringen die Frauenverbände um eine neue Struktur, die die Zukunft der Frauenarbeit auf solide Füße stellt. Doch ein von der Evangelischen Frauenarbeit in Hessen und Nassau (EFHN) eingerichteter Runder Tisch führt nicht zum Erfolg. Um das Vorhaben voranzutreiben, setzt die Kirchenleitung mit Beschluss vom 2. Mai 2000 die Arbeitsgemeinschaft Frauen (AG Frauen) ein.

Ziel: Gründung eines Gesamtverbands

Mitglieder der AG Frauen sind Vertreterinnern aus der Evangelischen Frauenarbeit in Hessen und Nassau, der Evangelischen Frauenhilfe in Hessen und Nassau, der Arbeitsstelle Frauen in der Kirche und der Dekanatsarbeit. Pfarrerin Helga Engler-Heidle, Vorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit von 1997 bis 2000, wird mit der Leitung der AG Frauen beauftragt. Gemeinsam soll innerhalb von fünf Jahren ein Gesamtverband für die Frauenarbeit gegründet werden.

Herausforderung und Konflikte

Eine Herausforderung der AG Frauen bildet die Gestaltung einer neuen Struktur. Während die Frauenhilfe an ihrer Vereinsstruktur festhält, gibt es Überlegungen, die Frauenarbeit stärker in die EKHN zu integrieren und im Zentrum Bildung zu verorten, zum Beispiel in Form eines Frauenwerks oder Fachbereichs. Eine intensive und konfliktreiche Zeit beginnt. Denn die Erarbeitung einer gemeinsamen Satzung soll sowohl der Frauenhilfe, als auch der überwiegend ehrenamtlichen Frauenarbeit Kontinuität und eine gemeinsame Zukunft ermöglichen.

Frauenwerkstatt auf dem Kirchentag

Eine erste gemeinsame und erfolgreiche Aktion der AG Frauen ist die Gestaltung der Frauenwerkstatt auf dem Kirchentag in Frankfurt 2001. Doch die gute inhaltliche Zusammenarbeit kann nicht über die unterschiedlichen Auffassungen über die Neuorganisation der Frauenarbeit in der EKHN hinwegtäuschen. In der Diskussion um die künftige Gestaltung der Arbeit werden zwei Modelle entwickelt:

  1. Die Evangelischen Frauen organisieren sich als Fachbereich im Zentrum Bildung
  2. Die Evangelischen Frauen organisieren sich als unabhängiger Frauenverband

Neuer Gesamtverband gegründet

Nach vielen Gespräche und Verhandlungen fällt 2004 die Entscheidung für einen gemeinsamen neuen Gesamtverband. Die Kirchensynode stimmt der von der AG Frauen vorgeschlagenen Neuordnung der Frauenarbeit zu. 2005 schließen sich die Evangelische Frauenhilfe in Hessen und Nassau e. V. und die Evangelische Frauenarbeit in Hessen und Nassau zum Landesverband „Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e. V. “ zusammen.

Mehr als 30.000 Mitglieder

Zum neuen Verband zählen 700 Gruppen und mehr als 30.000 Mitglieder. Die neue Struktur führt zu neuen Formen der Zusammenarbeit und einer effektiven Vernetzung. 2006 beendet Projektleiterin Helga Engler-Heidle mit der Erstellung des Wegweisers „Frauen - Bildung - Familie - Gender“ ihre Arbeit.

Fachberatung im Zentrum Bildung

Um eine strukturelle Verbindung der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e. V. mit der EKHN zu stärken, wird im Zentrum Bildung im Fachbereich Erwachsenenbildung und Familienbildung eine Stelle für Frauenbildung errichtet. Sie nimmt die Bildungsaspekte der Arbeitsstelle Frauen in der Kirche auf, leistet Fachberatung und arbeitet mit dem Verband zusammen. Weiterhin wird im Zentrum Bildung aus den personellen Ressourcen des Verbands eine Fachstelle für Familienbildung errichtet, die die Familienbildung im Bereich der EKHN koordinieren soll.

Von der Arbeitsstelle Frauen zum Stabsbereich Gleichstellung

Die Gleichstellungsanteile aus der Arbeitsstelle Frauen in der Kirche, die am 1. Januar 2005 aufgelöst wird, fließen in eine Stabsstelle für Gleichstellungsfragen in der Kirchenverwaltung ein, dem heutigen Stabsbereich Chancengleichheit in der EKHN. Ein Kooperationsvertrag regelt das Miteinander des Verbands und der EKHN. 2005 wird auch das veränderte Gleichstellungsgesetz von der EKHN-Synode verabschiedet.

Aufbruch

Die neue Struktur führt zu einer Aufbruchsstimmung unter den Frauen. Neue Projekte entstehen, gemeinsame (Jahres)Ziele werden vereinbart und Veranstaltungen gemeinsam organisiert.

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AG Frauen

Das Leitungsgremium der AG Frauen (v.l.): Christiane Ahl, Vertreterin der Dekanatsfrauen, Pfarrerin Helga Engler-Heidle, Geschäftsführerin der AG Frauen, Sylvia Puchert, geschäftsführende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe und Dr. Christiane Wessels, Referentin der Arbeitsstelle Frauen in der Kirche.

Die Arbeit mit Frauen und die Gleichstellungsarbeit in der EKHN wurden neu geordnet, das Ergebnis hielt Helga Engler-Heidle in diesem Wegweiser fest.

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9, 9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von pawel-furman / unsplash

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