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Gründungsjahre (1900-1914)

Geschichte der evangelischen Frauenhilfe auf dem Gebiet der EKHN

25.04.1900: Gründung der „Frauenhülfe des Evangelisch-Kirchlichen Hülfsvereins“ im Bezirk Wiesbaden, um die „Liebestätigkeit der Evangelischen Frauen und Jungfrauen an den Gliedern der Gemeinde zu wecken und zu fördern.“

Die Frauenhülfe sucht ihren Zweck zu erreichen:

  1. durch die persönlichen Dienste und Beiträge der Mitglieder:
  2. durch die Anstellung von Diakonissen und anderen geeigneten Persönlichkeiten, welche sich der Pflege der Kranken und Armen in der Gemeinde unter Mitwirkung der Mitglieder der Frauenhülfe widmen;
  3. durch die Begründung anderer, den Bedürfnissen der Gemeine entsprechenden Liebeswerke;
  4. durch Beiträge zu dem Kaiserinfonds“.

Der Jahresbeitrag pro Mitglied wird auf mindestens eine Mark festgesetzt.

07.10.1907: Der „Verband Evangelisch-Kirchlicher Frauenvereine in Hessen e.V.“ wird in Darmstadt gegründet. „Der Verband hat den Zweck, durch den Zusammenschluss der parochialen Frauenvereine, dieselben zu gebenden und empfangenden Gliedern eines im Geist einigen Ganzen zu machen, die Vereine und ihre Mitglieder zu persönlicher Tätigkeit anzuregen, den Austausch von Erfahrungen zu vermitteln, Anregungen zu geben, die Gründung neuer Vereine zu fördern, gemeinsame Arbeiten in Angriff zu nehmen und dadurch die evangelische Frauenwelt unserer Gemeinden zu persönlicher Liebesarbeit zu organisieren.“

Die Geschäftsstelle befindet sich im Büro der Inneren Mission in Darmstadt, die im ersten Jahr auch die Kosten für Porto und Büromaterial übernimmt.

1908: In Hessen wird ein Mitgliedsbeitrag von zwei Pfennigen pro Mitglied im Jahr erhoben. Jährlich erscheinen bis zu sechs Ausgaben der „Mitteilungen aus der Arbeit“. In Darmstadt finden „Frauenkonferenzen“ zu Verbands- und Erziehungsfragen, zu Fragen der Volksgesundheit und Sittlichkeit und zum Frauenwahlrecht statt.

1911: Das Elisabethenstift in Darmstadt bildet „Nothelferinnen“ für die Krankenpflege auf dem Lande aus. Diakonissen werden mit Unterstützung von Frauenhilfegruppen in den Gemeinden eingesetzt: zur Krankenpflege und in Kindergärten.

05.11.1913: Unter dem Namen „Evangelische Frauenhilfe im Bezirk Wiesbaden e.V. wird der nassauische Verband ins Vereinsregister der Stadt Wiesbaden eingetragen. In der veränderten Satzung werden die bisherigen Aufgaben erweitert.

Es sollen: Gemeindehelferinnen und Schwestern ausgebildet und angestellt werden, Lehrgänge und Versammlungen veranstaltet werden, „um die evangelische Frauenarbeit nach allen Seiten zur Entwicklung zu führen“.

Weitere Aufgaben sind: Vertretung der Belange der evangelischen Frau als einer Mitarbeiterin auf dem Gebiete der Wohlfahrtspflege, bei der Gesetzgebung, in der Öffentlichkeit und gegenüber Behörden; Pflege und Verbindung mit anderen geeigneten Frauenverbänden; Errichtung von Erholungsheimen und anderen Anstalten für Frauen, Mädchen und Kinder; Anstellung von beruflich tätigen Kräften.

1913: Die „Evangelische Frauenhilfe im Bezirk Wiesbaden e.V.“ beginnt ihre Zusammenarbeit mit dem Paulinenstift. Zwölf Wochen lang werden Helferinnen für die Säuglings- und Kinderpflege und für die „Fürsorge für Alte und Schwache“ ausgebildet.

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[EFHN]

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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