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Forschung und Lehre

Renate Jost ist neue Vorsitzende des Vereins zur Förderung Feministischer Theologie

Demandred85, wikimediaPortraitProf. Dr. Renate Jost

Im Verein zur „Förderung Feministische Theologie in Forschung und Lehre e.V.“ wurde Renate Jost als neue Vereinsvorsitzende gewählt. Die bisherige Vereinsvorsitzende Dr. Hanne Köhler wurde bei der Mitgliederversammlung nach 16 Jahren verabschiedet.

Fotohinweis: Demandred85, Renate Jost, 2015, CC BY-SA 4.0

 

Seit sich Renate Jost Anfang der 1980er Jahre während  eines Studienaufenthalts am Union Theological Seminary in New York intensiv mit feministischer Theologie beschäftigte, ließ sie das Thema nicht mehr los. Feministische Theologie zieht sich wie ein roter Faden durch ihren Werdegang, der sie 1997 schließlich zur Augustana-Hochschule in Neuendettelsau führte. Zuerst als Dozentin, nach ihrer Habilitation 2003 als Professorin für Feministische Theologie und Theologische Frauenforschung, später auch Gender Studies. Die Emeritierung im März dieses Jahres beendete nicht ihr Engagement.

Ende November 2020  stellte sich Renate Jost auf der Mitgliederversammlung des „Vereins zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre“ zur Wahl und wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Feministische Forschung als Herzensangelegenheit

Bei ihrer Vorstellung blickte Renate Jost auf eine seit über 40 Jahren verfolgte „Herzensangelegenheit“ zurück. Unter anderem organisierte sie als Vikarin eine Werkstatt Feministische Theologie in der EKHN, war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe Universität Frauenbeauftragte des Fachbereichs Evangelische Theologie, Mitinitiatorin der Ringvorlesung Feministische Theologie und entwickelte ein Curriculum zur Feministischen Theologie.  

An der Augustana-Hochschule – in Neuendettelsau befindet sich nach wie vor die bundesweit einzige Professur für feministische Theologie – gab sich Renate Jost nicht mit dem Lehren zufrieden. 2009 gründete sie dort auch das Internationale Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion. Im Jahr des 25-jährigen Vereinsjubiläums hat sie nun den Vorsitz einer Institution inne, die maßgeblich dem Einsatz theologischer Laiinnen zu verdanken ist. Nachdem die Frauen lange Jahre vergeblich Geduld, Nerven und Kraft in die Schaffung einer Professur für Feministische Theologie an der Uni Frankfurt investierten, öffneten sie auf anderem Wege Räume für die Auseinandersetzung mit feministischer Theologie und riefen im Juni 1996 den Verein ins Leben.

Für das nötige Gründungskapital sorgte damals die Spende einer ehrenamtlichen Synodalen.

Verabschiedung von Dr. Hanne Köhler

Die bisherige Vereinsvorsitzende Dr. Hanne Köhler wurde bei der Mitgliederversammlung nach 16 Jahren mit herzlichem Dank verabschiedet.

Sie war eine Brückenbauerin, hat neue Projekte initiiert und vernetzt, hat durch ihre Kontinuität dem Verein Stabilität verliehen. Insbesondere das Projekt Bibel in gerechter Sprache, BigS, wurde durch ihre Projektstelle und die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain mit den Vereinsaktivitäten verbunden.

 

 

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Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

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