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Wie lässt sich der Schatz der eigenen Träume heben?

Karsten Fink, Carsten SommerTaucher mit PerleLaut Stefan Klein könnten Träume auch ein Training für die Zukunft sein, denn wir lernen, während wir träumen

Wer sich intensiv mit den Motiven und Emotionen auseinandersetzen möchte, die in den eigenen Träumen stecken, kann einen professionell ausgebildeten Psychotherapeuten zu Rate ziehen. Zudem gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um sich besser an seine Träume zu erinnern und die Verarbeitung von Erlebnissen zu unterstützen:

  • Ausreichend Schlaf sorgt dafür, dass der Rhythmus der Schlafphasen wie REM-Schlaf, leichter Schlaf, Spindelschlaf und Tiefschlaf sich ausreichend oft wiederholen kann – und dadurch Zeit für Träume ist.
    Stefan Klein weist in seinem Buch „Träume“ darauf hin, dass Schlafentzug aus einem gesunden Menschen vorübergehend einen Menschen mit Gedächtnisstörungen machen kann.
  • Richtig lange ausschlafen am Wochenende fördert gut erinnerbare Träume, denn vor dem Aufwachen spielen sich die intensivsten Geschichten ab.
  • Eine Gute-Nacht-Geschichte mit positiver, zuversichtlicher Stimmung vor dem Einschlafen zu lesen oder zu hören, fördert eher heitere Gefühle in Träumen, diese greifen oft die Stimmung des vorigen Tages auf.
  • In einem Traum-Tagebuch die Erlebnisse während des Schlafes festzuhalten ist deshalb sinnvoll, weil sich aus einem einzelnen Traum oft noch auf kein Motiv schließen lässt. Vor allem in der ersten viertel Stunde nach dem Aufwachen können Menschen sich besonders gut an das Traumgeschehen erinnern. Darin können das Traumgeschehen, die wichtigsten Personen und Gefühle notiert werden. Möglicherweise fällt einem eine reale Erfahrung ein, an die der Traum erinnert. Manche Traumbegeisterte legen sich einen Ordner an, in dem wiederkehrende Träume zusammenhängend sortiert werden können. Mehr Tipps gibt es auf „Wikihow“  
  • Am nächsten Tag den Traum jemandem erzählen. Es hat sich als hilfreich für die Verarbeitung eines Traumes erwiesen, wenn das nächtliche Geschehen mit dem erinnerten Gefühl und der Stimmung nacherzählt wird - und weniger über dessen Bedeutung nachgedacht wird. Das Erzählen kann weitere neuronale Querverbindungen schaffen.
  • Die Aufmerksamkeit im Wachzustand schärfen, wenn jemand Klarträume erleben will. Bei diesen Träumen ist dem Schlafenden bewusst, dass er träumt. Dabei hilft es, sich während des Tages die Frage zu stellen: „Wache ich oder träume ich?“ Weitere Tipps lassen sich in weiterführender Literatur über Klarträumen finden.

Quelle: Stefan Klein: Träume, eine Reise in unsere innere Wirklichkeit. Frankfurt am Main 2015

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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