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Hessens Modellregion

Aus dem Glauben mehr für Inklusion eintreten

Modellregion Kirche und InklusionInklusion und KircheInklusion und Kirche

Hessens Modellregion „Kirche und Inklusion“ rund um Limburg zieht ein positives Fazit: Ein gelungenes Beispiel und ein „wichtiger Meilenstein“, um auch aus dem Glauben heraus für noch mehr Inklusion einzutreten, sagt Kirchenpräsident Volker Jung.

Die Verantwortlichen der Modellregion „Kirchen und Inklusion“ haben am Freitag in Limburg ein positives Fazit ihres dreijährigen Pilotprojektes für Hessen gezogen. Seit 2015 ist der Landkreis Limburg-Weilburg gemeinsam mit den Evangelischen Dekanaten Runkel und Weilburg sowie dem Katholischen Kirchenbezirk aus dem Bistum Limburg im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration „Modellregion Kirchen und Inklusion“.

Inklusive Aktivitäten fördern

Ziel ist es, auf die Bedeutung der Teilhabe für alle Menschen aufmerksam zu machen und inklusive Aktivitäten zu fördern. Dabei ist ein  Netzwerk  von über 80 unterschiedlichen Projektpartnern unter anderem aus  Pfarr- und Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Senioren- und Pflegeheimen, Tagesstätten, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Ehrenamtlichen entstanden.

150.000 Euro Fördergeld vom Land Hessen

Daneben wurden durch Fördermittel des Landes in Höhe von 150.000 Euro unter anderem Gesangbücher in Brailleschrift finanziert sowie inklusive Kunstprojekte oder Flyer in leichter Sprache unterstützt. Nach dem Ende der Modellregion am 31. März 2018 soll es künftig darum gehen, das Netzwerk selbständig weiterzuführen.

Kirchenpräsident: „Jeder soll ein Leben in Würde führen können“

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung würdigte das Projekt vor Journalisten am Freitag als „wichtigen Meilenstein, auch aus dem Glauben heraus noch mehr für die Inklusion beizutragen“. Jung erklärte, dass sich die evangelische Kirche „besonders dafür einsetzt, dass jeder ein Leben in Würde führen kann“.

Der Leitende Geistliche der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sieht in dem Bemühen um mehr Inklusion eines der großen Zukunftsthemen. „Die Art und Weise, wie wir zusammenleben, beeinflusst das Klima unserer gesamten Gesellschaft. Umso wichtiger sind Ansätze wie in der Modellregion, in der Menschen Inklusion ganz bewusst leben, und so einen wichtigen Beitrag zur Solidarität und gelebter Würde in unserer Gesellschaft leisten.“

Lob vom hessischen Minister für Soziales und Integration

Der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, erklärte: „Inklusion geht uns alle an und es kann durch gemeinsame Aktivitäten unter Beteiligung der Menschen vor Ort vieles erreicht werden. Die Modellregionen in Hessen sind eine Erfolgsgeschichte. Das zeigt sich auch deutlich hier im Landkreis Limburg-Weilburg, der den Schwerpunkt „Kirchen und Inklusion“ umgesetzt und gezeigt hat, wie Inklusion in der Gemeinde aussehen kann, welche Voraussetzungen es dafür bedarf und welche Schritte gegangen werden können. Wie in allen Modellregionen beeindruckt mich auch hier, mit wie viel Engagement die handelnden Personen vor Ort an das Thema herangehen und auch welche vielfältigen Wege gefunden werden, um ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen.“

Mehr Informationen zu dem Projekt auch im Internet: 
www.inklusion-limburg-weilburg.de

Mehr Informationen zum Thema Inklusion in der hessen-nassauischen Kirche:
unsere.ekhn.de/themen/inklusion.html

HINWEIS FÜR REDATIONEN: Fotomaterial (Quelle: Elisabeth Fauth; BUs im Word-Dokument): https://drive.google.com/open?id=1vJbO2y-nxorSlrkTlvYm7Vvn01WHeghj

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Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9, 9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von pawel-furman / unsplash

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