Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Friedliches Miteinander der Religionen

Info-Abend zu den Schneller-Schulen

Dr. Uwe Gräbe, EVSJungen und Mädchen leben und lernen in den Schneller-Schulen zusammen.

Ein friedliches Miteinander der Religionen lässt sich lernen. Das zeigt die Arbeit die Schneller-Schulen im Nahen Osten seit mehr als 150 Jahren. Über die aktuelle Situation der Einrichtungen wird EVS-Geschäftsführer Dr. Uwe Gräbe am Dienstag, 12. Dezember, ab 19 Uhr im Langener Johannes-Gemeindezentrum berichten.

Bildergalerie

Die Delegierten der XII. Synode im Evangelischen Dekanat Dreieich beschlossen, den Evangelischen Verein für die Schneller-Schulen (EVS), den sie bereits im vergangenen Jahr als sozial-ökumenisches Projekt ausgewählt hatten, 2017 erneut mit Kollekten und Spenden der Kirchengemeinden zu unterstützen. 2016 waren bereits 3.600 Euro an Geldern zusammengekommen.

Am Dienstag, 12. Dezember, wird der Geschäftsführer der Schneller-Schulen Dr. Uwe Gräbe ab 19 Uhr im Langener Johannes-Gemeindezentrum (Uhlandstraße 24) Interessierten einen Überblick über die aktuelle Situation der Einrichtungen geben. Durch den Abend führt Sandra Scholz, Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung in den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau.

Respekt lernen

„In diesen Einrichtungen im Libanon und in Jordanien können Heranwachsende verschiedener Religionen gemeinsam unterrichtet werden, aktuell leben dort christliche und muslimische Kinder zusammen – seit 2002 werden auch Mädchen aufgenommen“, erläutert die Langener Pfarrerin Christiane Musch, die dem Ökumene-Ausschuss im Dekanat vorsteht. „Im Miteinander erfahren die jungen Menschen das friedliche Zusammenleben und lernen den Respekt vor der Religion des anderen.“

Die Kinder stammen in der Regel aus armen Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten können. Nach dem Schulabschluss kann ein Teil von ihnen in den schuleigenen Werkstätten ein Handwerk erlernen. „Wenn diese jungen Menschen eine gute Schul- und Berufsausbildung erhalten, bekommen sie damit eine Chance, ihr Leben später selbst zu gestalten und am Aufbau einer friedlichen Zukunft im Nahen Osten mitzuwirken“, ist Dekan Reinhard Zincke überzeugt.

Geschichte der Schneller-Schulen

1952 wurde die Johann-Ludwig-Schneller-Schule in Khirbet Kanafar im Libanon gegründet. Die Theodor-Schneller-Schule in Amman, Jordanien, existiert seit 1959. Beide gehen auf das Syrische Waisenhaus zurück, das der schwäbische Pädagoge Johann Ludwig Schneller 1860 in Jerusalem gründete und liegen jeweils in lokaler Trägerschaft: Für die Schule im Libanon ist die Nationale Evangelische Kirche von Beirut verantwortlich, für die in Jordanien die Bischöfliche Kirche in Jerusalem und dem Mittleren Osten.

Der Evangelische Verein für die Schneller-Schulen (EVS) unterstützt die zwei Schulen als Förderverein. Als Gründungsmitglied der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) arbeitet der EVS partnerschaftlich mit den Trägerkirchen der Schneller-Schulen zusammen, die beide Mitgliedskirchen der EMS sind. Vereinsvorsitzender ist seit 1997 Pfarrer Klaus Schmid.

Spendenkonto:

Evangelische Bank
IBAN DE25 55206 0410 0004 1001 15
Verwendungszweck: 1389.3800.00.2100

Diese Seite:Download PDFDrucken

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9, 9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von pawel-furman / unsplash

Zurück zur Webseite >

to top