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Leiter des „IPOS“ Gert Bauz geht

Der „soziale Elektriker“ aus dem Hintergrund

EKHN/KrebsVorgänger und Nachfolger im IPOS: Gerd Bauz (l.) und Christopher ScholtzVorgänger und Nachfolger im IPOS: Leiter Gerd Bauz (l.) und Christopher Scholtz

Der langjährige Leiter des „IPOS“ und frühere Konfliktbeauftragte der EKHN, Gerd Bauz, geht in den Ruhestand. Seine Nachfolge in der Friedberger Einrichtung tritt Christopher Scholtz an.

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Gerd Bauz 2006, Leiter des IPOS bis 2016 Feier zum Stabwechsel im IPOS Feier zum Stabwechsel im IPOS

Darmstadt, Friedberg, 1. März 2016. Der Leiter des evangelischen Instituts für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision (IPOS), Gerd Bauz, ist am Montagabend (29. Februar) in den Ruhestand verabschiedet worden. Bauz war seit 2000 Studienleiter in der Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und dann ab 2010 auch Leiter des Instituts mit Sitz in Friedberg. Vielen in der evangelischen Kirche ist der in Ingolstadt geborene Erziehungswissenschaftler und Berater auch als langjähriger Konfliktbeauftragter der EKHN bekannt, zu dessen Aufgaben es beispielsweise gehörte, bei akuten Streitigkeiten in Kirchengemeinden zu vermitteln. Seine Nachfolge wird der Praktische Theologe und frühere Studienleiter an der Evangelischen Akademie Frankfurt, Dr. Christopher Scholtz, antreten.

Die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, Ulrike Scherf, würdigte Bauz bei der Verabschiedung als einen Berater, dessen Ziel es gewesen sei, im Hintergrund für eine ausgeglichene „soziale Elektrik“ zu sorgen. Dabei habe er sich stets als „guter Zuhörer und inspirierender Impulsgeber“ gezeigt. Zudem sein das Engagement von „großer Wachsamkeit für politische Entwicklungen“ wie etwa den weitweiten Frieden und die Gerechtigkeit geprägt. Scherf: „Mit Ihrer Begleitung und Unterstützung so vieler Menschen und Prozesse haben Sie Spuren hinterlassen und unsere Kirche mitgeprägt.“

Gerd Bauz wurde 1950 in Ingolstadt geboren. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften in Gießen und Frankfurt arbeitete er zunächst ab 1978 als freiberuflicher Trainer. 1980 wurde er pädagogischer Mitarbeiter der Deutschen Angestellten Akademie, danach Bildungsreferent beim Bundesverband des Paritätischen Bildungswerks. 1988 übernahm er die Leitung der Werkstatt des „Frankfurter Vereins“ für zwölf Jahre, bevor er zur hessen-nassauischen Kirche in die Beratungsarbeit wechselte. Bauz war neben seiner Beratungstätigkeit von 1992 bis 1996 auch Lehrbeauftragter an der Fachhochschule in Frankfurt und von 1997 bis 2002 Dozent bei der Deutschen Gesellschaft für Qualität. Bauz ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. 

Christopher Scholtz

Die Nachfolge von Gerd Bauz hat der Praktische Theologe und frühere Studienleiter an der Evangelischen Akademie Frankfurt, Dr. Christopher Scholtz, angetreten. Der gebürtige Wiesbadener Jahrgang 1972 studierte ab 1992 Theologie, Philosophie und Pädagogik in Mainz, Pisa, Frankfurt und Göttingen. Im Jahr 2000 legte er die Erste Theologische Prüfung ab und war danach wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Frankfurt im Fach Praktische Theologie. Gleichzeitig schrieb er seine theologische Doktorarbeit über das Thema "Alltag mit künstlichen Wesen". Von 2006 bis 2008 absolvierte er sein Vikariat in der Frankfurter Luthergemeinde.

Danach war er bis 2011 Pfarrvikar in der Frankfurter Dankeskirchengemeinde, bevor er wieder wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und dann ab 2014 Studienleiter für Religion und Politik an der Evangelischen Akademie Frankfurt wurde. Neben seiner akademischen und pfarramtlichen Laufbahn absolvierte Scholtz auch zahlreiche berufsbegleitende Fortbildungen, darunter eine mehrjährige Ausbildung als Organisationsentwickler und Gemeindeberater. Darüber hinaus wurde Scholtz 2012 von der Systemischen Gesellschaft als Coach zertifiziert.  

 

 

 

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Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück,
der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.

Lukas 9, 62

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_stellalevi

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