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Gottesdienste in Mainz und Darmstadt

Sonntag: Gedenken an Verfolgung von Trans- und Intersexuellen

EKHN/PfaulTransgenderTransgender

Am 15. November lädt die hessen-nassauische Kirche zu zwei besonderen Gottesdiensten parallel in Mainz und Darmstadt ein: Sie sollen an die Opfer von Gewalt gegen Trans*Personen erinnern.

Zum Gedenken an die Opfer von Gewalt gegen trans- und intersexuelle Menschen lädt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am kommenden Wochenende zu zwei parallel stattfindenden Gottesdiensten in Mainz und Darmstadt ein. Am Sonntag, 15. November wird um 10 Uhr in der Mainzer Christuskirche und in der Stadtkirche Darmstadt der mehreren hundert Trans*Personen gedacht, die weltweit jährlich Gewalt erfahren oder gar ermordet werden. Verantwortlich für die Gedenkfeiern ist die Fachgruppe Gendergerechtigkeit der EKHN. Die Gottesdienste liegen bewusst in zeitlicher Nähe zum weltweiten „Transgender Day of Rememberance“, der seit 1999 jedes Jahr am 20. November begangen wird. 

Gedenken in Mainz

In Mainz wird der Gottesdienst am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, dem traditionellen „Volkstrauertag“, in der Christuskirche (Kaiserstraße 56) gefeiert. Dort halten Jasmin Schönemann-Lemaire, Pfarrerin der Christuskirchengemeinde, Noah Kretzschel und Gernot Bach-Leucht, Landesjugendpfarrer der EKHN, den Gottesdienst.

Gedenken in Darmstadt

In der Stadtkirche Darmstadt (Kirchstraße 11) steht der Gottesdienst unter dem Motto „Are you with me? – Menschen b(r)au(ch)en Vertrauen“. In Darmstadt gestalten Anita Gimbel-Blänkle, Pfarrerin der Stadtkirchengemeinde und Referentin für Chancengleichheit der EKHN, sowie Pfarrer Martin Franke, Theologischer Referent der Kirchensynode der EKHN, den Gedenkgottesdienst. Der Gottesdienst in Darmstadt wird zudem live auf dem YouTube-Kanal der Stadtkirche übertragen: https://www.youtube.com/watch?v=QCOv2wDPjUI

Anmeldung empfohlen

Ein spontaner Besuch der Gottesdienste mit Abstand und Hygienekonzept ist in den beiden großen Kirchen je nach Kapazität möglich; in Mainz wird um eine Voranmeldung bei gernot.bach-leucht@ekhn.de gebeten.

Hintergrund: EKHN und Transgender

Als erste evangelische Landeskirche in Deutschland hatte sich die EKHN 2018 intensiv mit dem Thema Transgender auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse sammelte sie in der Broschüre mit dem Titel „Zum Bilde Gottes geschaffen. Transsexualität in der Kirche“. Sie will darin aus bewusst christlicher Perspektive heraus einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen in ihrer Vielfalt wahrgenommen und Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht und sexueller Orientierung beendet werden. In Deutschland gehören Schätzungen zufolge mehr als 100.000 Menschen zur Gruppe der Trans*personen. In Sommer 2020 hat die EKHN darüber hinaus eine Praxishilfe herausgegeben, um Menschen bei einer Transition auch mit einer gottesdienstlichen Feier zu begleiten. Als Transition  wird der Übergang eines Menschen von dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht zu dem empfundenen Geschlecht beschrieben.

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In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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