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Kirchengeschichte

Frauen-Online-Projekt aus Hessen-Nassau wird ausgezeichnet

linephoto/gettyimagesFrauenbewegung
in der EKHNIn der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau haben Frauen viel bewegt. Ehrenamtlich und hauptamtlich haben sie sich für Chancengleichheit, Frieden und Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung eingesetzt. Das prägt die EKHN bis heute.

Der Leonore-Siegele-Wenschkewitz-Preis wird am 10. November 2019 in Frankfurt verliehen.

Frankfurt a.M., 30. Oktober 2019. Das Projekt „Frauenbewegung in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau online“ erhält in diesem Jahr den Leonore-Siegele-Wenschkewitz-Preis. Die Auszeichnung geht an Helga Engler-Heidle, frühere Leiterin des Evangelischen Frauenbegegnungszentrums in Frankfurt, und Ute Knie, frühere Leiterin der Evangelischen Stadtakademie „Römer9“, für ihr gemeinsames Internet-Projekt. Die Verleihung findet am 10. November um 14 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt (Römerberg 9) statt.

In Wikipedia und Online in Frauenfragen aktiv

Im Internetlexikon „Wikipedia“ und auf der kirchlichen Website der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ekhn.de haben die beiden Theologinnen erstmals online zusammengestellt, wie Frauen die Geschichte der Kirche prägten. Dabei dokumentierten sie auch Meilensteine der Frauenbewegung in der hessen-nassauischen Kirche. Wegweisend für ihr Projekt ist, dass sie erstmals die Geschichte der Frauen in der evangelischen Kirche speziell für die praxisorientierte Nutzung via Internet aufarbeiteten. 

Preisträgerinnen gehören zur Frauenbewegung

Beide Preisträgerinnen gehörten selbst zu Frauenbewegung, zum Beispiel als Mitgründerinnen der Werkstatt Feministische Theologie 1983, der kirchenpolitisch aktiven Gruppe Frauen-Frieden sowie zahlreicher weiterer Initiativen. Unterstützt wurde ihr Projekt von der Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Den Nachwuchspreis erhält Carina Louisa Schmidt-Marburger für ihre Arbeit zum Thema „Die Integration ‚fremder‘ Frauen im Buch Rut und in den Chronikbüchern“. 

Hintergrund 
Der Leonore-Siegele-Wenschkewitz-Preis wird für wissenschaftliche Arbeiten oder Projekte vergeben, die die feministische Theologie oder die Gender Studies in der Theologie vorantreiben. Benannt ist die Auszeichnung nach Leonore Siegele-Wenschkewitz, der 1999 verstorbenen Kirchenhistorikerin und ehemaligen Direktorin der Evangelischen Akademie Arnoldshain. Der Preis wird von dem Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt, dem Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vergeben. Er dient der Auszeichnung von Beiträgen, die in besonderer Weise die feministische Theologie oder Gender Studies fördern.  

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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