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Schulgottesdienst zu Corona

Kirchenpräsident: In der Coronakrise den Fragen ein Ausrufezeichen gegenüberstellen

EKHN/Peter BongardVolker Jung im Online-Schulgottesdienst des Evangelischen Gymnasiums Bad MarienbergVolker Jung im Online-Schulgottesdienst des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg

Ein Online-Gottesdienst mit Kirchenpräsident Volker Jung aus dem Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg unter dem Motto „Restart!?“ wollte neuen Mut zum Leben mit, in und nach der Corona-Pandemie machen.

Evangelisches Gymnasium Bad Marienberg 2021Internet-Schulgottesdienst aus Bad Marienberg 2021

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat am Montag (21. Juni) in einem im Internet übertragenen Schulgottesdienst dazu aufgerufen, in der Coronakrise die Gesellschaft „nicht weiter durch Vorwürfe und Schuldzuweisungen“ zu polarisieren. Gleichzeitig sei es in dieser Phase der Pandemie wichtig, „nicht steckenzubleiben in all dem, was bedrückt und belastet.“  Es gebe aktuell viele Anzeichen dafür, dass das Leben „wieder freier, offener, schöner“ werden könne. Die Inzidenzzahlen würden sinken, immer mehr Menschen seien geimpft. Gleichzeitig bestehen nach Jung aber weiter „Fragezeichen“, ob beispielsweise die neu aufgetretene Delta-Variante des Virus in den Griff zu bekommen sei. 

Kirchenpräsident hofft auf Gottes Kraft für Menschen

Jung verwies in dem Internet-Gottesdienst mit Schülerinnen und Schülern des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg unter dem Titel „Restart!?“ (Neustart) auf Gottes Kraft, die Menschen helfen könnte, den „vielen Fragen, die auf uns lasten, ein großes Ausrufezeichen gegenüberzustellen“. Jung: „Gottes Geistkraft hilft, Schweres zu überwinden. Sie bringt Menschen zusammen, dass sie in einem guten Sinn füreinander da sein können. Und Gottes Geistkraft lässt Menschen fragen: Was müssen wir ändern, damit unser Leben besser wird. Das brauchen wir jetzt dringend. Denn Corona hat uns auch gelehrt, dass gut ist, wenn wir sorgsamer mit dieser Welt und mit uns umgehen. Damit diese Welt auch für Eure Generation und die Generationen, die noch kommen werden, eine gute Zukunft bietet.“

Pandemie hat den Schulen einiges abverlangt

Es war der erste Gottesdienst, den das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg seit dem Beginn der Corona-Pandemie feierte. Er sollte am Montag vor allem den Blick nach vorne richten, um den Weg „aus der Erstarrung“ zu finden, sagte Schulleiter Dirk Weigand. „Die vergangenen Monate hatten der Schülerschaft und dem Kollegium einiges abverlangt – nicht nur, was die technischen Voraussetzungen des Homeschoolings angeht. Wir haben den gegenseitigen Austausch und die Gemeinschaft vermisst“, so Weigand. 

15-köpfiges Team kümmerte sich um Online-Gottesdienst

Auf das große Zusammensein musste bei dem Gottesdienst in Bad Marienberg nach wie vor verzichtet werden. Trotz sinkender Fallzahlen war ein normaler Gottesdienst in einer voll besetzten Aula nicht möglich. Stattdessen hatte sich die Schule für das Streaming der Feier entschieden. Sie betrieb dabei einen enormen Aufwand: Ein 15-köpfiges Team kümmerte sich um die Vorbereitung und Konzeption; ein halbes Dutzend Kameras filmten das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven; kurze Videoclips ergänzten als vorproduzierte Einspieler die Live-Übertragung.

Viel Musik in der Feier

Der Gottesdienst wurde vor allem von jungen Menschen gestaltet. Organist Leo Wildauer, die Querflötistin Lillian Groß und Querflötist Connor Bixby sowie der Musikpraxiskurs mit den Sängerinnen und Sängern Denisha Anton Raveendran, Lina Becker und Aaron Mauer mit Kira Litau (Schlagzeug), Sarah Schmidt (Glockenspiel) und Jonas Thielmann (Klavier) bereicherten den Morgen mit kreativen Klängen. Die Lehrkräfte Marco Jeuck und Dorothea Kempf hatten die Schülerinnen udn Schüler hier unterstützt. Außerdem sprachen die Schülerinnen Lea Treptow und Nele Böer in kurzen Meditiationen über Angst und Sorgen, aber auch über Hoffnung und Aufbruch. Die Fünftklässler zeigen schließlich, dass Gebete manchmal auch ohne Worte auskommen und trugen Psalmtexte auch pantomimisch vor. Pfarrerin Anja Steinke und Pfarrer Peter Wagner hatten die Texte mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet und wirkten in der liturgischen Gestaltung des Gottesdienstes mit. Für die Technik war Tobias Ohmann verantwortlich.   

Aufzeichnung im Internet

Der Gottesdienst ist weiter auf der Internetseite (www.ekhn.de) und dem Youtube Kanal der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau („EKHNtv“) abrufbar.

Direkter Link zum Gottesdienst: www.ekhn.de/schulgottesdienst2021

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Was auch geschehen mag,
welcher Virus die Welt in Schrecken versetzt
oder welche selbstverschuldeten Emissionen unsere Schöpfung
und ihr Klima in die Knie zwingen,
welche Berge im übertragenen Sinne auch umfallen,
Gott hat versprochen „meine Gnade soll niemals von dir weichen
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen.“

(Anke Leuthold zu Jesaja 54,10)

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