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Reformation

Reformationstag: Klimakrise in der Lutherkirche

Joachim StorchLutherkirche in vollem GlanzDer Festgottesdienst zur „Nacht der Reformation" würdigt den Thesenanschlag Martin Luthers und dessen Folgen

Die Klimakrise hält Einzug in den Reformationstag: Am 31. Oktober feiert die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau den Thesenanschlag in der Wiesbadener Lutherkirche. Wolfgang Lucht vom Weltklimarat und Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung wird vor rund 800 Gästen danach fragen, ob die Schöpfung noch zu retten ist.

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Lutherkirche in vollem Glanz Lutherkirche Wiesbaden innen von der Empore aufgenommen, alle Plätze besetzt Festlich geschmückter Altar in der Lutherkirche Lutherkirche in vollem Glanz
EKHN/PiK/Frederic BatierProf. Dr. Wolfgang LuchtProf. Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stellt das Thema Klimawandel in den Mittelpunkt ihrer zentralen Reformationsfeier. Am 31. Oktober um 18 Uhr ist der Klimaexperte und Mitbegründer der „Scientists for Future“-Bewegung, Wolfgang Lucht, in der Wiesbadener Lutherkirche (Satoriusstraße) Hauptredner der traditionellen Festveranstaltung. Der Physiker und Geographieprofessor vom renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist Mitarbeiter des Weltklimarats der UN und Mitglied des sechsköpfigen Sachverständigenrats der Bundesregierung für Umweltfragen. Lucht gehört einer aktuellen Untersuchung zufolge zu den weltweit meist zitierten Forschern über alle Fachgebiete hinaus. In Wiesbaden will er über die „Schöpfung in der Klimakrise“ sprechen.

Auf Ernst der Lage hinweisen

Lucht ist derzeit an dem Postdamer Institut für die Bereiche Klimaforschung, Erdsystemanalyse und Nachhaltigkeitswissenschaft zuständig. Er hat außerdem am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin den Alexander von Humboldt Lehrstuhl für „Sustainability Science“ inne. Der in Mainz aufgewacsene Forscher beschäftigt sich mit Fragen des Klimawandels und der Nachhaltigkeit. Dabei blickt er vor allem auf die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf das System Erde. Zuletzt forderte der 55 Jahre alte Wissenschaftler die Kirchen in einem Manifest auf, in Sachen Umwelt stärker als bisher auf den „Ernst der Lage“ hinzuweisen.

Gottesdienst mit Kirchenpräsident

Die Reformationsfeier in der Lutherkirche beginnt mit einem Gottesdienst. Die Predigt hält der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung. Die Liturgie gestalten unter anderem die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, Ulrike Scherf, und Pfarrer Volkmar Thedens-Jekel. Als Mitwirkender erwartet wird darüber hinaus der katholische Stadtdekan Wiesbadens Klaus Nebel. Musikalisch begleitet der Bachchor Wiesbaden unter der Leitung von Jörg Endebrock die Feier. Im Gottesdienst werden unter anderem Werke von Anton Bruckner erklingen. Die Moderation des Abends übernimmt der Präses der EKHN-Kirchensynode Ulrich Oelschläger.

Hintergrund zur Reformationsfeier

Am 31. Oktober erinnern Protestantinnen und Protestanten in aller Welt an den Beginn der Reformation durch Martin Luther im Jahr 1517 und die Entstehung der evangelischen Kirche. Zum 25. Mal veranstaltet die EKHN einen Festakt am Reformationstag. Bei der Feier blickt eine bekannte Persönlichkeit mit ihrer besonderen Sicht auf das protestantische Profil in der Gesellschaft. Bislang zählten unter anderem der frühere DDR-Ministerpräsident Lothar de Mazière, die ZDF-Moderatorin Gundula Gause oder der langjährige ARD-Korrespondent in Brüssel, Rolf-Dieter Krause, zu den Referenten.

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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