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Fridays For Future 23. September

Klimastreik Freitag: Evangelische Kirchen rufen zur Unterstützung auf

Fridays For FutureKlimastreik am 23. September 2022Klimastreik am 23. September 2022

Am 23. September ist es wieder soweit: Die Fridays-For-Future-Bewegung ruft zum 11. globalen Klimastreik auf. Mit dabei sind auch die Kirchen. Angesichts der Energiekrise steht der Protest diesmal unter ganz besonderen Vorzeichen.

Die evangelischen Kirchen in Hessen rufen ihre Mitglieder zur Beteiligung an Aktionen und Demonstrationen zum 11. globalen Klimastreik am Freitag, 23. September, auf. Als Mitglieder der Klima‐Allianz Deutschland und der Initiative Churches for Future unterstützen die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck (EKKW), Beate Hofmann, und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, die Forderungen von „Fridays for Future“ nach Klimagerechtigkeit und konsequentem Handeln.

Weltweite Anstrengungen

„Die extreme, langanhaltende Dürre in vielen Teilen Deutschlands und auch bei uns in Hessen hat uns deutlich aufgezeigt, was wir zu erwarten haben: schlechte Ernten, Wasserknappheit und weiter steigende Preise für Lebensmittel. Wetterextreme bedrohen Menschen, Tiere und Pflanzen weltweit. Waldbrände zerstören wichtige Lebensräume. In vielen Regionen geht es insbesondere Landwirten bereits um ihre Existenz. Die Klimakrise ist akut, ihre weitere Verschärfung müssen wir unbedingt aufhalten. Dafür müssen weltweit verbindliche Anstrengungen unternommen werden“, fordert Bischöfin Hofmann.

Anhängigkeit von russischen Energie-Importen  

In ihrem Aufruf kritisieren „Fridays for Future“ auch die deutsche Bundesregierung. Deren Pläne reichten für die Einhaltung des 1,5-Grad- Limits nicht aus. Die Abhängigkeit von russischen Energie-Importen habe sich als Fehler herausgestellt. Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine stiegen die Energiepreise und die Heizrechnungen seien für viele Menschen kaum bezahlbar.

Welt ist von Gott mitanvertraut  

„Unsere Welt ist uns von Gott mitanvertraut. Aus diesem Glauben heraus wünschen wir und fordern wir sehr konkret gerade jetzt noch mehr Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien. Zudem sind alle gefordert, sparsam mit Energie umzugehen – privat und in unseren Gemeinden. Die Politik kann dies durch Rahmensetzungen stärken. In der jetzigen angespannten Situation ist es besonders nötig, diejenigen nicht aus dem Blick zu verlieren, die niedrige Einkommen haben. Sie brauchen Entlastung und Unterstützung,“ fasst der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung die Sicht der Kirchen und ihre wichtigsten Erwartungen zusammen.

Deutschlands schwierige Rolle in der Klimapolitik  

Zu Deutschlands Rolle in der internationalen Klimapolitik erinnern die beiden Kirchen an die Petition des Ökumenischen Netzwerkes für Klimagerechtigkeit mit dem Titel: Die Krisenspirale der Ärmsten durchbrechen - Deutschlands fairer Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise. Diese kann den ganzen September unter www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de unterstützt werden.

Twitterstorm im Vorfeld des Klimastreiks 

Zudem ruft die Klima-Allianz eine Woche vor dem Streiktag, am Freitag, 16. September um 14 Uhr zu einem globalen „Tweet-Storm“ in den sozialen Netzwerken auf, an dem sich auch die Kirchen beteiligen sollen

www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de



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(Psalm 31,9)

Psalm 31,9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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