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EKHN-Synode

Synode: Heute Glaubensfreiheit und Kirchenzukunft im Blick

Bild: Clarissa WeberPlenum der SynodeDie Mitglieder der 7. Tagung der Zwölften Kirchensynode der EKHN debattieren und treffen Wahlentscheidungen vom 9. bis 11. Mai 2019 in Frankfurt am Main

Die hessen-nassauischen Kirchensynode hat ihre Frühjahrstagung am Freitag fortgesetzt. Noch bis Samstag berät das mit einem Parlament vergleichbare evangelische Gremium über mehr als 30 Tagesordnungspunkte zu aktuellen gesellschaftspolitischen und kirchlichen Fragen.

Die hessen-nassauischen Kirchensynode hat ihre Frühjahrstagung in Frankfurt am Main am Freitag fortgesetzt. Noch bis Samstag berät das mit einem Parlament vergleichbare evangelische Gremium im Dominikanerkloster über mehr als 30 Tagesordnungspunkte zu aktuellen gesellschaftspolitischen und kirchlichen Fragen. Am Freitagmorgen will die Synode, die über 1,5 Millionen Kirchenmitglieder vertritt, einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt mit dem Thema „Menschenrechte und Glaubensfreiheit“ setzen. Dazu werden Gäste wie der syrische Rechtswissenschaftler und Augenzeuge des Krieges Tarek Bashour sowie der Berliner Experte für interreligiösen Dialog, Andreas Goetze, erwartet.

Antisemitismus ist Thema

Auf der Tagesordnung steht zudem noch eine Resolution gegen den wachsenden Antisemitismus. In einer Kundgebung will die Synode ihre Ablehnung jeder Form von Judenfeindschaft gegenüber bekräftigen und ihre Solidarität mit Jüdinnen und Juden zum Ausdruck bringen. An einem am ersten Sitzungstag intensiv debattierten Papier zur Friedensethik soll nun bis zur Herbstsynode weitergearbeitet werden. Der vorgelegte Entwurf soll vor allem Kirchengemeinden und evangelische Einrichtungen motivieren, sich stärker mit dem Thema zu beschäftigen. 

Mitgliederrückgang im Blick

Am Nachmittag wird das mit einem Parlament vergleichbare Kirchengremium sich mit einer Langfrist-Studie von Freiburger Forschern beschäftigen. Die in der vergangenen Woche erschienene Arbeit im Auftrag der evangelischen und katholischen Kirche prognostiziert einen Mitgliederrückgang um die Hälfte bis zum Jahre 2060.

Hintergrund zur Synode

Die Synode ist gemäß der Kirchenordnung das „maßgebende Organ“ der hessen-nassauischen Kirche. Sie erlässt Gesetze, besetzt durch Wahl die wichtigsten Leitungsämter und beschließt den Haushalt. Aktuell hat sie 141 Synodale. Als das maßgebende Organ geistlicher und rechtlicher Leitung trifft sie auch wichtige kirchenpolitische Entscheidungen. Ausschüsse und regionale Arbeitsgruppen bereiten die Entscheidungen vor. Geleitet wird die Synode vom Kirchensynodalvorstand mit einem oder einer Präses. Gemäß Kirchenordnung sollen möglichst zwei Drittel der gewählten Synodalen nichtordinierte Gemeindemitglieder sein, ein Drittel Pfarrerinnen und Pfarrer. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat knapp über 1,5 Millionen Mitglieder in 1135 Gemeinden. Ihr Kirchengebiet reicht in etwa von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden. Rund ein Viertel des Kirchengebiets gehört zwischen Bad-Marienberg und Worms auch zu Rheinland-Pfalz.

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Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.

Lukas 12, 48

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/ekely

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