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Religionspädagoge Dam verabschiedet

„Inspirator der Schulseelsorge“ geht

EKHN/Andrea-Kühn-MüllenderVerabschiedung von Harmjan Dam in der Frankfurter Heiliggeistkirche  2015Verabschiedung von Harmjan Dam in der Frankfurter Heiliggeistkirche 2015

Von der Schulseelsorge vor Ort bis zur Entwicklung der Abituraufgaben in Wiesbaden: Über zwei Jahrzehnte prägte Harmjan Dam die Religionspädagogik in Hessen-Nassau mit. Nun ist der promovierte Theologe, Pädagoge und Geograph in den Ruhestand gegangen.

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Verabschiedung von Harmjan Dam in der Frankfurter Heiliggeistkirche  2015 Harmjan Dam in der Frankfurter Heiliggeistkirche  2015 Zeigt, wo es pädagogisch und musikalisch lang geht: Harmjan Dam in der Frankfurter Heiliggeistkirche 2015 Im Takt: Harmjan Dam (Mitte) in der Frankfurter Heiliggeistkirche 2015

Darmstadt, 4. Dezember 2015. Der langjährige hessen-nassauische religionspädagogische Studienleiter Harmjan Dam ist am Freitag (4. Dezember) in Frankfurt am Main in den Ruhestand verabschiedet worden. Der 1950 in den Niederlanden geborene promovierte Theologe, Pädagoge und Geograph gilt als einer der Wegbereiter der  professionellen Seelsorgearbeit an Schulen und als deutschlandweit anerkannter Fachautor. Dam war von 1990 bis 1998 zudem „Landesschülerpfarrer“ in Hessen-Nassau. Zuletzt arbeitete er als Studienleiter am Religionspädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Arbeitsstelle in Frankfurt.

Oberkirchenrat Sönke Krützfeld, Leiter des Bereiches Schule und Religionsunterricht in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) würdigte Dam als einen der „großen Inspiratoren und Förderer der Schulseelsorge-Arbeit“ sowie einen „bundesweit anerkannten Fachmann in diesem Arbeitsfeld“. Ihm sei es immer darum gegangen „das spezifisch Evangelische in den Bildungsbereich, vor allem in die Schule, einzutragen“.   Dies habe er unter anderem in der Arbeit an der inhaltlichen Gestaltung des Faches Evangelische Religion in mehreren Lehrplankommissionen oder als Vorsitzender des Fachbeirates Landesabitur für das Fach Evangelische Religion in Hessen getan. Dabei habe er auch dafür gesorgt, dass sich der Religionsunterricht weiterhin „auf qualitativ hohem Niveau als ordentliches Lehrfach ausweisen kann“. Schließlich sei es auch Dams Verdienst, immer wieder darauf hingewiesen zu haben, dass „der Religionsunterricht eine tragende Säule des interreligiösen und interkulturellen Lernens sein muss“.

Zur Person: Harmjan Dam

Dr. Harmjan Dam wurde 1950 in Den Haag geboren. 1974 schloss er ein Geographie-Studium an der Reichsuniversität in Utrecht ab. Nach einer kurzen Phase als Geographielehrer folgte das Studium der Theologie. Sein besonderes Interesse galt der  Kirchengeschichte und speziell der Ökumene. In diesem Bereich promovierte er und war in der internationalen Begegnungsarbeit aktiv. Statt einer Professur an der niederländischen Universität Kampen nahm er 1990 seine erste Pfarrstelle als Landesschülerpfarrer im damaligen Amt für Kinder- und Jugendarbeit der EKHN an. 1998 wechselte Dahm als Dozent an das Religionspädagogische Institut der EKHN in Schönberg. Mit dessen Auflösung wechselte er zunächst 2010 Studienleiter an das Religionspädagogische Institut der EKHN (RPI) mit Dienstsitz in Dietzenbach und nach der Fusion des RPI mit dem Partnerinstitut der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck 2015 in das neue gegründete gemeinsame Religionspädagogische Institut der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Arbeitsstelle in Frankfurt. Als Dozent arbeitete er zu den Schwerpunkten Evangelische Religion in der  Sekundarstufe II und Schulseelsorge. Jahrelang war er auch der verantwortliche Redakteur für die „Schönberger Hefte“, einer deutschlandweit renommierten Fachzeitschrift für die evangelische Religionspädagogik.

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Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

2. Korinther 6, 2

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Hans Genthe

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