Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Personaldezernent berichtet der Synode

„Interkulturelle Öffnung längst vollzogen“

Gerd Altmann/Shapes Rursus/pixelio.deDie Weltreligionen - Symbole und BilderDie Weltreligionen - Symbole und Bilder

Der Personaldezernent der EKHN, Jens Böhm, hat sich vor der Kirchensynode für eine stärkere Öffnung der evangelischen Kirche für Mitarbeitende aus anderen Religionen ausgesprochen. In seiner Stellenplanrede sagte er am Mittwochabend, dass die Gesellschaft „längst durch ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt“ gekennzeichnet sei, die sich aktuell durch die Zuwanderung aus Krisengebieten noch verstärke.

 

Die „Pluralität einer faktischen Einwanderungsgesellschaft“ habe Auswirkungen auf die kirchliche Arbeit und präge zunehmend auch evangelische und diakonische Einrichtungen. Nach dem bisherigen kirchlichen Rechtsvorschriften dürften in evangelischen Einrichtungen in der Regel aber nur christliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden.

In der Praxis ist interkulturelle Öffnung längst vollzogen

Eine umfassende Untersuchung hat nach Böhm gezeigt, dass in knapp 80 Prozent der rund 2.400 Einrichtungen der hessen-nassauischen und der benachbarten Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck sowie der Diakonie Hessen die „interkulturelle Öffnung“ ein aktuelles Thema sei.  „Die interkulturelle Öffnung ist längst vollzogen“, sagte Böhm. Allerdings habe noch nicht einmal ein Drittel der Einrichtungen Leitbilder, Dienstanweisungen oder Qualitätsstandards für die neue Situation entwickelt.  Nun gelte es, „nicht nur arbeitsrechtliche Reglungen zu finden, sondern diese Öffnung in die Arbeitsprozesse zu integrieren und konzeptionell zu gestalten“. Böhm kündigte für das kommende Jahr Konsultationen an, auf denen die interkulturelle Öffnung behandelt werden solle. Leitend müsse dabei die Frage sein, was es heute heißt, „evangelisch zu arbeiten“. Böhm:  „Eine Kirche, die sich öffnet, wird sich gleichzeitig profilieren müssen. Ansonsten wird sie sich gesellschaftlich verlieren, weil sie austauschbar wird.“

Evangelische Kirche finanziert mehr Pfarrstellen

Böhm ging in der Einbringung des Personalplans auch auf die aktuelle Situation der Pfarrstellen ein. Er kündigte an, dass in den kommenden Jahren „deutlich mehr Personen in den Pfarrdienst eingestellt werden, als Stellen vorhanden sind“. So weise die Bemessung für das Jahr 2016 insgesamt 1525 Pfarrstellen aus. Tatsächlich würden aber mit 1619 Stellen 94 mehr finanziert. Ziel sei es, einem möglichen Defizit in der Zukunft frühzeitig vorzubeugen. Böhm sagte dazu: „Mitunter wird ein erwarteter Mangel schon als real erlebt, obwohl er noch nicht eingetreten ist. Wir leben aber noch in den Zeiten der Vorsorge und nicht in der Zeit des Mangels.“ 

Mehr zum Thema Interkulturelle Öffnung und zur angesprochenen Studie:
http://unsere.ekhn.de/themen/interkulturelle-oeffnung.html
 

Aktuelle Berichte und Videos zur Synode der EKHN

Diese Seite:Download PDFDrucken

Mehr zu diesem Thema

Keine Kampfeinsätze, mehr Flüchtlingshilfe, bewährte Führungsspitze und neue Gebiete

Keine Kampfeinsätze, mehr Flüchtlingshilfe, bewährte Führungsspitze und neue Gebiete

Keine Kampfeinsätze, mehr Flüchtlingshilfe, bewährte Führungsspitze und neue Gebiete

Synode Extra: Von A wie Arbeitsrecht bis Z wie Zuschnitte der Propsteien

Synode verabschiedet Haushalt 2016

EKHN stellt 21 Millionen Euro für Flüchtlinge bereit

Studienbegleitung statt Auswahlverfahren

Keine Kampfeinsätze, mehr Flüchtlingshilfe, bewährte Führungsspitze und neue Gebiete

Synode Extra: Von A wie Arbeitsrecht bis Z wie Zuschnitte der Propsteien

Kirche ermöglicht Tarifverträge in der Diakonie

Jugendpfarrer: Kirche soll sich „checken“ lassen

Präses: „Streitbare und konstruktive Synode“

Hessen Nassau zieht Propsteigrenzen neu

Synode verabschiedet Haushalt 2016

EKHN stellt 21 Millionen Euro für Flüchtlinge bereit

Synode der EKHN hat Abschlussdebatte über Haushalt begonnen

Kirchliche Finanzwirtschaft wird grüner

Wolfgang Heine bleibt Leiter für Organisation, Bau und Liegenschaften

Synode bestätigt Pröpstin für Nord-Nassau im Amt

Synode der EKHN ändert Einstellungsverfahren für Pfarrerinnen und Pfarrer

Evangelische Kirchensynode setzt Tagung in Frankfurt fort

Debatte über 21-Millionen-Euro Hilfspaket für Flüchtlinge eröffnet

Evangelischer Kirchen-Haushalt bleibt 2016 stabil

Lob für Hessen-Nassaus Flüchtlings-Engagement aus Tschechien

Synode: 21 Millionen Euro für Flüchtlinge in der Debatte

Synode: Von Wahlen bis Hilfspaketen für Flüchtlinge

Kirchenpräsident Jung im Amt bestätigt

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

Zurück zur Webseite >

to top