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Kirchenpräsident Jung predigte zum Beginn der Adventszeit über Zukunftshoffnung, Klimawandel und ökologisches Wirtschaften

“Noch ringen Tag und Nacht miteinander“

Frankfurt, 29. November 2009. Die morgendliche Dämmerung hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung in den Mittelpunkt seiner Predigt zum Beginn der Adventszeit gestellt. Jung predigte am Sonntag den 1. Advent, in der Katharinenkirche in Frankfurt.

Dabei beschrieb er die Morgendämmerung als Zeit, in der Tag und Nacht miteinander ringen und einander durchdringen, zuletzt aber der Tag gewinne. Damit trat Jung dem Eindruck vieler entgegen, dass die Welt immer schlechter werde und in Dunkelheit versinke. Die christliche Hoffnung gebe die Kraft, sich für andere einzusetzen und nicht nur bei sich selbst zu bleiben. Es lohne sich für andere und das Wohl der Schöpfung einzutreten. Als Beispiel nannte Jung den Klimawandel und wirtschaftspolitische Fragen. Jung sagte wörtlich: „Es muss dringend etwas geschehen. Wir leben auf Kosten der kommenden Generationen. Mit unserem Lebensstandard verbrauchen wir nicht nur die Natur, wir zerstören sie auch.“ Gebraucht werde eine „Wirtschaftspolitik in weltweiter Kooperation, die ökologisch verantwortlich ist“. Andernfalls, warnte Jung, würden die Unterschiede zwischen armen und reichen Ländern immer größer. Dann sei mit dem Wandel des Klimas auch der Frieden bedroht. Viele, so schätzte Jung ein, hätten an diesem Punkt bereits resigniert.

Aber die christliche Botschaft der Adventszeit mache Mut zur Hoffnung. Sie laute: „Am Ende wird es nicht dunkel bleiben, es wird hell sein. Weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, hat der neue Tag bereits begonnen. Die Botschaft heißt: Wenn ihr an Jesus Christus glaubt, dann kommt dieser helle Tag Gottes auf euch zu. Er ist angebrochen. Ihr seht sein Licht. Aber noch ist es auch Dunkel. Ihr lebt in dieser Zwischenzeit am Morgen.“

Frankfurt, 28. November 2009

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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