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Synode wählt Wilhelm Düringer, Michael Freiherr Truchseß und Gerhard Wendler

Drei neue Mitglieder für die Kirchenleitung

Frankfurt, 19. November 2010. Die gegenwärtig in Frankfurt tagende Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Donnerstag drei neue Mitglieder in die Kirchenleitung gewählt.

Gewählt wurden Wilhelm Düringer, Michael Freiherr Truchseß und Gerhard Wendler. Die Wahl war nötig geworden, da die EKHN im Mai 2010 eine neue Kirchenordnung in Kraft gesetzt hat, die die Zusammensetzung der Kirchenleitung neu bestimmt. Neu hinzu gekommen sind die Pröpstinnen und Pröpste, die zuvor im Leitenden Geistlichen Amt zusammen geschlossen waren und die nun Teil der Kirchenleitung sind. Zugleich wurde auch die Zahl der ehrenamtlichen Gemeindemitglieder um drei erhöht. Sie wurden nun gewählt.

Zur 15-köpfigen Kirchenleitung gehören der Kirchenpräsident als Vorsitzender, seine Stellvertreterin, der Leiter der Kirchenverwaltung, die sechs Pröpstinnen und Pröpste, zwei Mitglieder des Kirchensynodalvorstands und vier nichtordinierte Gemeindemitglieder. Beratend nehmen die Dezernentinnen und Dezernenten der Kirchenverwaltung und der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks an den Sitzungen teil. Die Kirchenleitung tritt alle drei Wochen zusammen und trifft alle anstehenden Leitungsentscheidungen. Sie bereitet zudem die Entscheidungen der Synode vor, die das maßgebende Organ der EKHN ist und in der Regel zwei Mal im Jahr zusammentritt.

Zu den gewählten Personen
Wilhelm Düringer wurde im Oktober 1947 in Wommelshausen (heute Bad Endbach) im Kreis Biedenkopf (heute Landkreis Marburg-Biedenkopf) geboren. Nach dem Abitur am Johanneum Gymnasium Herborn studierte er Mathematik in Gießen und Architektur an der TU Darmstadt. 1976 schloss er mit Diplom ab und arbeitete danach in Architekturbüros in Marburg und Dillenburg. Seit 1982 ist er freiberuflich als Architekt und Stadtplaner tätig. Düringer gehört seit 2000 dem Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Gönnern (Gemeinde Angelburg)und seit 2004 dem Vorstand der Dekanatssynode Gladenbach an.
Seit 2001 engagiert sich Düringer kommunalpolitisch in der Gemeinde Angelburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf als Gemeindevertreter, zeitweise mit Vorsitz in der Fraktion und im Bauausschuss. Düringer ist verheiratet und hat vier Kinder.

Michael Freiher Truchseß wurde 1946 in Bamberg in Bayern geboren und ist bis zur Gymnasialzeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Nach Schule und Banklehre begann er 1970 seine berufliche Tätigkeit im Konzern Deutsche Bank zunächst in Hamburg, dann in Asunciòn/ Parguay, Frankfurt und nach der deutschen Einheit schließlich in Erfurt und Leipzig. In den letzten Jahren leitete er von Frankfurt aus die Betreuung großer internationaler Firmenkunden. Ende 2010 wird er in den Ruhestand gehen. Truchseß war 20 Jahre lang im Sprecherausschuss der Leitenden Angestellten, davon auch fünf Jahre als deren Vertreter im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Während seiner Zeit als Mitglied der regionalen Geschäftsleitung der Deutschen Bank in Frankfurt war er im Hessischen Unternehmerverband, im Bankenverband, in der Vollversammlung der IHK und im Beirat der Deutschen Bundesbank tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Aufsichtsrat für einige Firmen im hiesigen Raum. Truchseß gehörte in den 70er Jahren dem Kirchenvorstand der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Asunción/Parayuay an. Seit zehn Jahren ist er Vorsitzender des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU) in Deutschland e.V. und Mitglied des Gesprächskreises Kirche Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet. Im Ehrenamt ist Frhr. Truchseß in diversen Stiftungsgremien aktiv, unter anderem beim Wittenberg Zentrum für Globale Ethik und bei der Stiftung Kloster Volkenroda. In seiner Funktion als Verwalter eines Damenstiftes ist er zugleich Patron einer Kirchengemeinde in Franken. Der 10. Synode der EKHN gehörte er als berufenes Mitglied an und wirkte im Finanzausschuss mit. Seit 1979 lebt Michael Frhr. Truchseß in Niederflorstadt in der Wetterau. Er ist verheiratet und hat fünf erwachsene Kinder und 8 Enkelkinder.

Gerhard Wendler wurde 1946 in Neuhof im Taunus geboren. Seine Schulausbildung beendete er mit mittlerer Reife und schloss zunächst eine Ausbildung als Bankkaufmann und dann als Programmierer an. Dann leistete er einen zweijährigen Wehrdienst mit einer Ausbildung zum Rechungsführer C ab. Von 1968 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2006 arbeitete er für verschiedene Banken in Frankfurt, wo er als Sachbearbeiter anfing und seit 1994 als Generalbevollmächtigter und Ressortleiter in erweiterter Geschäftsführung war. Seine beruflichen Schwerpunkte lagen in der Organisation, IT, Personalwesen, Unternehmensentwicklung, in diversen Fusions- und Migrationsabläufen und zuletzt in der Restrukturierung des Unternehmens. Gerhard Wendler ist Mitglied im Kirchenvorstand in Niedernhausen und Vorsitzender im Vorstand der Stiftung Lebens(t)räume der Ev. Kirche Niedernhausen. Er nahm am ersten Ausbildungskurs der EKHN als Fundraiser und etlichen anderen Fortbildungsangeboten der EKHN für leitende Ehrenamtliche teil. Gerhard Wendler ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Frankfurt, 19. November 2010

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher


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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

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