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Christine Noschka und Karin Schöttler neu dabei

Karin Wolff übernimmt Vorsitz im Kuratorium der Ehrenamtsakademie

Darmstadt, 10. November 2010. Das Kuratorium der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist wieder vollständig.

Als neue Vorsitzende wählte das Gremium am Mittwoch in Darmstadt Karin Wolff. Die hessische Landtagsabgeordnete und ehemalige Kultusministerin folgt damit Professor Heinz Ufer, der im April 2010 gestorben war.

Im Kuratorium waren durch den Tod Ufers und durch das ruhestandsbedingte Ausscheiden der ehemaligen Leiterin de Kirchenverwaltung Oberkirchenrätin Sigrid Bernhardt-Müller zwei Plätze neu zu besetzen. Für sie hatte die Kirchenleitung bereits im September Oberkirchenrätin Christine Noschka und Karin Schöttler nominiert. Noschka ist Leiterin des Dezernats Kirchliche Praxis in der Kirchenleitung. Schöttler ist Organisationsberaterin und vielfältig ehrenamtlich engagiert.

Dem Kuratorium gehören außerdem weiterhin Prof. Erika Fellner als stellvertretende Vorsitzende, der Präses der Kirchensynode Dr. Ulrich Oelschläger, der Präses der Dekanatssynode Bergstraße Axel Rothermel und Pfarrer Reinhardt Brand aus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck an.

Aufgabe des Kuratoriums ist es, die Arbeit der Ehrenamtsakademie verantwortlich zu begleiten, zu fördern und zu gestalten. Die Akademie bietet Ehrenamtlichen in Leitungsfunktionen sowie Hauptamtlichen, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, Fortbildung und Unterstützung an. Sie unterstützt und entwickelt dafür ein Netzwerk aus regionalen Akademien. Der Sitz der Ehrenamtsakademie ist in der Kirchenverwaltung in Darmstadt. Angebote und Veranstaltungen siehe www.ehrenamtsakademie-ekhn.de.

Mit Zeit und Engagement von Ehrenamtliche maßvoll umgehen

Karin Wolff, die selbst etliche Ehrenämter inne hat, möchte sich als neue Vorsitzende des Kuratoriums dafür einsetzen, dass Ehrenamtliche sprachfähiger für ihren Glauben und für ihre Kirche werden. Diese Aufgabe erwachse aus dem reformatorischen Grundsatz vom „Priestertums aller Gläubigen“, demzufolge die Verkündigung des Evangeliums nicht allein Hauptamtlichen, sondern allen Christen aufgegeben sei. Zudem will sie sich dafür einsetzen, dass mit der Zeit und dem Engagement von Ehrenamtlichen maßvoll umgegangen wird. Die Pflege und Anerkennung von Ehrenamtlichen habe sie bereits als Ministerin aktiv gefördert. Dazu zähle deren regelmäßige Ehrung und die Etablierung von Ehrenamtsurkunden, sagte Wolff.

Zur den Personen

Karin Wolff wurde im Februar 1959 in Darmstadt geboren. Von 1977 bis 1984 studierte sie Evangelische Theologie, Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Mainz und Marburg. Nach dem Referendariat legt sie 1986 das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Danach war sie bis 1995 Lehrerin für evangelische Religion, Geschichte und Gemeinschaftskunde in Darmstadt. Karin Wolff ist seit 1995 Mitglied des Hessischen Landtags. Von 1999 bis 2008 war sie Kultusministerin und von 2003 bis 2008 stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Hessen. In ihrer Partei, der CDU, gehörte sie langjährig dem Landesvorstand und dem Bundesvorstand sowie dem Bundesvorstand des Evangelischen Arbeitskreises in der CDU (EAK) an. Wolff war 18 Jahre lang Mitglied der Kirchensynode der EKHN. Auch der Kammer für Bildung und Jugend der EKHN gehörte sie an.

Die im Oktober 1954 in Nordhorn geborene Christine Noschka absolvierte ihr Schullaufbahn in Soltau und Neuwied. Von 1974 bis 1980 studierte sie in Marburg und Bonn Theologie und Psychologie. Nach ihrem Vikariat in Gießen übernahm Noschka ihre erste Pfarrstelle in Ingelheim. Von 1986 an war sie drei Jahre lang Studentenpfarrerin in Mainz. 1989 übernahm sie die Pfarrstelle in Bingen-Büdesheim und wechselte 1994 in die Christophorusgemeinde in Wiesbaden-Schierstein. Von 2001 bis 2006 leitete sie das neu entstandene Zentrum Verkündigung der EKHN in Frankfurt. Dann übernahm die die Leitung des Dezernats Kirchiche Praxis in der Kirchenverwaltung in Darmstadt. Noschka ist ausgebildete Supervisorin und Gemeindeberaterin.

Die 1944 in Swinemünde geborene Karin Schöttler lebt in Frankfurt. Sie ist ausgebildet als Industriekauffrau, als Organisations- und Gemeindeberaterin, sowie für Mediation und Psychodrama. Von 1975 bis 2000 war sie Kirchliche Verwaltungsangestellte. Seitdem arbeitet sie freiberuflich als Beraterin, Supervisorin und Mediatorin überwiegend im kirchlich-diakonischen Bereich. Zudem führt sie Fortbildungen für Beschäftigte im kirchlichen und universitären Bereich durch. Schöttler ist Vorstandsvorsitzende des Fördervereins für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung e.V..

Verantwortlich: Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

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