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Mit Andreas Lipsch ein weiterer Experte der EKHN Mitglied

Kirchenpräsident Jung übernimmt Vorsitz der EKD-Kammer für Migration und Integration

Hannover/Darmstadt, 17. September 2010. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat den Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Dr. Volker Jung mit der Leitung der Kammer für Migration und Integration beauftragt.

Die Kammer, die am 17. September erstmals zusammentrat, hat den Auftrag, die Themen Europäisches Asylsystem, Bleiberecht und Irregularität (Schulbesuch und Gesundheitssystem für Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus) zu bearbeiten. Als weitere Themen können das Staatsangehörigkeitsrecht, Bildungsprobleme für Menschen mit Migrationshintergrund, Resettlement (Neuansiedlung von Flüchtlingen) und globale Migrationspolitik sein.

Das für diese Themen vorher zuständige Gremien hatte unter der Bezeichnung Kommission für Migration und Integration die vielfach diskutierten Schriften „Zusammenleben gestalten“ (2002) und „...denn ihr seid selbst Fremdlinge gewesen“ (2009) veröffentlicht.

Der Kommission gehört auch der Interkulturelle Beauftragte der EKHN Pfarrer Andreas Lipsch aus Frankfurt an. Weitere Mitglieder der Kommission sind der Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade aus Osnabrück, der frühere bayrische Ministerpräsident Dr. Günter Beckstein aus München, Oberkirchenrätin Dr. Elisabeth Chowaniec aus Hamburg, die frühere sächsische Ausländerbeauftragte Friederike De Haas aus Dresden, die Referentin beim Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Dr. Doris Dickel aus Berlin, die Synodalbeauftragte des Kirchenkreises Jülich für die Arbeit mit Ausländern und Flüchtlingen Jürin Fritzlar aus Düren, Ministerialrat Dirk Gärtner aus Kiel, Kirchenverwaltungsdirektorin Dr. Susanne Henninger aus München, Legationssekretär Michael Kratz aus Berlin, Ministerialdirigent a.D. Dr. Gerold Lehnguth aus Berlin, die Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International Dr. Monika Lüke aus Berlin, die Generalsekretärin der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa Doris Peschke aus Brüssel, der Migrations- und Bildungssoziologe Dr. Ulrich Raiser aus Berlin sowie der Justitiar der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag Michael Schlikker aus Berlin.

Hintergrund: EKHN und Migranten

Die EKHN ist auf vielfältige Weise mit den Themen Migration und Integration beschäftigt. So ist sie in den interkulturellen Gremien und Aktivitäten der Kommunen und Kreise vertreten. Sie knüpft interreligiöse Kontakte und setzt sich für die gesellschaftliche Integration von Migranten ein. Mit einer indonesischen und einer koreanischen Gemeinde sind zwei Migrantengemeinden Teil der EKHN. Für viele andere werden Räume zur Verfügung gestellt sowie Hausaufgabenhilfen und Beratungsstellen angeboten. Sowohl in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen als auch in den Abschiebungshaftanstalten in Ingelheim und Offenbach werden Flüchtlinge seelsorglich betreut und erhalten unabhängige Rechtsberatung. Diakonie und Kirche in Hessen-Nassau sind in der Härtefallkommission des Hessischen Innenministeriums vertreten. In ökumenischer Kooperation unterstützt die EKHN neuankommende Flüchtlingen am Flughafen. Zwei Beobachterinnen begleiten dort Abschiebungen. Mit einer Pfarrstelle trägt die EKHN zur Ansiedlung irakischer Flüchtlinge im Rahmen des Resettlement-Programms der UNO bei. Regelmäßig werden Pfarrerinnen und Pfarrer interkulturell und interreligiös fortgebildet.

gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

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Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / hudiemm

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