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Bischof Hein, Kirchenpräsident Jung und Ministerpräsident Koch würdigen 50-jähriges Bestehen des Staatskirchenvertrages des Landes Hessen mit den evangelischen Kirchen

Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und evangelischen Kirchen zum Wohl der Hessinnen und Hessen

Am 18. Februar 2010 wird der Hessische Staatskirchenvertrag 50 Jahre alt.

Er war am 18. Februar 1960 von der Hessischen Staatskanzlei und den Kirchenleitungen unterzeichnet worden. Der Hessische Landtag beschloss ihn dann im Juni. Anlässlich des 50. Jahrestag der Vertragsunterzeichnung äußerten Bischof Martin Hein und Kirchenpräsident Volker Jung, dass sich die Zusammenarbeit auf der Basis dieses Vertrages aus der Sicht der Kirchen in den 50 Jahren bewährt habe. Ausdrücklich erwähnten sie dabei den Religionsunterricht. Er sichere den Heranwachsenden gleichermaßen aktive wie passive Religionsfreiheit und eine gute religiöse Orientierung. Auch in den anderen Bereichen sei die Zusammenarbeit kirchlicher und staatlicher Stellen zum Nutzen vieler Menschen gut und zukunftsfähig geregelt. Der Hessische Ministerpräsident Roland Koch würdigte die auf dieser Grundlage gewachsene partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Evangelischen Kirchen. Ihren konkreten Ausdruck finde Sie unter anderem in den zahlreichen konstruktiven Treffen von Kirchenleitungen und Mitgliedern der Landesregierung. „Die Landesregierung und die Evangelischen Kirchen pflegen heute ein von Vertrauen und Respekt geprägtes Verhältnis“, sagte Koch heute in Wiesbaden. Dies beruhe auch auf dem Staatskirchenvertrag aus dem Jahre 1960, mit dem zahlreiche Rechtsfragen geklärt worden seien. „Dieser Vertrag hat das Fundament für die harmonische und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Land und Kirchen gelegt und davon profitieren die Hessinnen und Hessen noch heute jeden Tag“, erklärte der Ministerpräsident weiter.

Mit der Unterzeichnung des Vertrags der Evangelischen Landeskirchen in Hessen mit dem Land Hessen am 18. Februar 1960 erfüllte das Land Hessen den Auftrag aus Artikel 50 der Hessischen Verfassung, die staatlichen und kirchlichen Bereiche klar gegeneinander abzugrenzen. Zudem schufen das Land Hessen und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck sowie die Evangelische Kirche im Rheinland durch diesen Vertrag eine für alle Landesteile geltende einheitliche Regelung. Mit dem Vertrag stellten die Evangelischen Landeskirchen und das Land Hessen ihre Beziehungen auf eine neue Grundlage. Geregelt wurden beispielsweise Fragen des evangelischen Religionsunterrichts, der Ausbildung in evangelischer Theologie und Religionspädagogik an den wissenschaftlichen Hochschulen, der Seelsorge in Krankenhäusern und Gefängnissen sowie Modalitäten der Kirchensteuererhebung und der Baulastverpflichtungen. Schließlich wurde vereinbart, regelmäßige Begegnungen von Kirchenleitungen und Landesregierung anzustreben.

Im Juni 1960 hatte der Hessische Landtag der Unterzeichnung des Kirchenvertrags sowie dem dazugehörigen Schlussprotokoll zugestimmt und dem Vertrag Gesetzeskraft verliehen.
Dementsprechend werden die evangelischen Kirchen in Hessen und der Hessische Landtag den 50. Jahrestag des Hessischen Kirchenvertrags im Rahmen eines Festakts am Montag, den 28. Juni 2010, um 19 Uhr im Landtag würdigen.


Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

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Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / hudiemm

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