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Kirchenpräsident würdigt den gestern verstorbenen Mainzer Rabbiner Leo Trepp

„Unermesslich viel für die jüdisch-christliche Aussöhnung getan“

Darmstadt. 3. September 2010. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung würdigt den gestern verstorbenen Mainzer Rabbiner Leo Trepp:

„Leo Trepp hat unermesslich viel für die jüdisch-christliche Aussöhnung getan. Obwohl er persönlich und seine Familie von Leid und Tod durch den Terror des NS-Regimes schwer betroffen war, hat er sich unermüdlich für Versöhnung und Toleranz eingesetzt. Unzählige evangelische Theologiestudierende verdanken seiner Person und seinen Schriften ihr Wissen über das Judentum. In ungezählten Vorträgen und Predigten in evangelischen Kirchen hat er aus dem geistlichen Reichtum des jüdischen Glaubens geschöpft und Christen daran teilhaben lassen. Er konnte eine Aula von 300 Schülern mit seinem packenden Vortrag fesseln und zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Zwar wurde er Im Alter körperlich gebrechlich, aber sein Geist blieb bis zuletzt hellwach und bis kurz vor seinem Tod hat er Vorlesungen gehalten. Nun ist Leo Trepp einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der neuen Mainzer Synagoge gestorben. Es scheint, als könnte er nun gehen, wo i die jüdische Tradition getan für die er so viel getan hat, in Mainz wieder fest, sicher und sichtbar zuhause ist.“


gez.: Stephan Krebs, Pressesprecher Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

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